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Experte: «Keine Effizienzsteigerung durch Weissgeldstrategie»

Donnerstag, 23. Februar 2012, 2:09 Uhr

Der Bundesrat möchte den Zufluss unversteuerter Gelder auf den Schweizer Finanzplatz unterbinden. Er will dazu die Sorgfaltspflichten der Banken ausbauen. Wie Wirtschaftsrechtsprofessor Peter V. Kunz in «10vor10» sagt, bringt das Bekenntnis derzeit noch nicht viel.

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Professor Peter V. Kunz im «10vor10»-Gespräch

Es herrscht viel Euphorie, aber es handle sich momentan nur um Absichtserklärungen, wie Wirtschaftsrechtsprofessor Peter V. Kunz sagt. Massgebend sei, was schlussendlich vorgelegt werde.

Wegen des Imageproblems der Schweiz könnte der Entscheid aber aussenpolitisch Wirkung zeigen. «Ich bezweifle aber, dass es eine grosse Effizienzsteigerung gibt durch die Regelung», so der Finanzexperte.

Lobbying hinter Kulissen

Den grössten Streitpunkt sieht Kunz in der Sorgfaltspflicht für Banken. «Wenn Banken sagen wir akzeptieren das, ist es aus Imagegründen», fügt Kunz an. Bereits morgen werde man hinter den Kulissen stark Lobbying betreiben und gegen eine erhöhte Sorgfaltspflicht ankämpfen.

Als Lösung gegen das unversteuerte Geld aus dem Ausland rät Kunz einen Informationsaustausch. «Am besten – ich sage nicht, dass ich dafür bin – würde ein automatischer Informationsaustauch wirken.»

(sf/weis)

Kommentare aktiv...

G. bossert, Safenwil
(fama Frau)
Verfasst am: 23.2.2012 10:41

Lippenbekenntnisse

Bastelarbeit um CHer Image einen hellen Anstrich... mehr

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W. Staub
(walter.staub1 Mann)
Verfasst am: 23.2.2012 9:11

Nicht gescheiter wenn schon dann schon?

Der Bundesrat hat kapituliert und das... mehr

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