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International

EU-Kommission erwartet Rezession

Donnerstag, 23. Februar 2012, 11:15 Uhr

Unter der Last der Schuldenkrise schlingert die Wirtschaft im Euro-Raum nach Prognose der EU-Kommission in diesem Jahr in die Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in der Euro-Zone 2012 mit ihren 17 Staaten um 0,3 Prozent schrumpfen, erklärte die Behörde in Brüssel.

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Bild Ein-Euro-Münze auf einem Duden-Auszug zur Pleite.
Die Eurozone rutscht in die Rezession rein. reuters

Für die gesamte EU (mit 27 Staaten) lautet die Vorhersage mit 0,0 Prozent nur leicht optimistischer. Doch schon im zweiten Halbjahr sei die Rückkehr zu geringem Wachstum möglich. «Auch wenn das Wachstum zum Stillstand gekommen ist, erkennen wir Zeichen der Stabilisierung in der europäischen Wirtschaft», sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn.

Im Herbst hatte die EU noch eine Wachstumsrate von 0,5 Prozent in der Euro-Zone erwartet. Nach Prognose der Kommission wird der Einbruch die beiden südeuropäischen Krisenstaaten am stärksten erfassen, mit einem Rückgang des BIP um 4,4 Prozent in Griechenland und um 3,3 Prozent in Portugal.

Auch Deutschland betroffen

Doch auch in Spanien, Italien und sogar in den Niederlanden werde die Wirtschaftsleistung um rund ein Prozent sinken. Deutschland gehöre zu den 17 EU-Ländern, in denen die Wirtschaft weiter wachsen werde. Die Kommission rechnet allerdings nur mit einem mageren Wachstum von 0,6 Prozent nach dem satten Plus von 3,0 Prozent im vergangenen Jahr. Spitzenreiter werde Polen sein mit 2,5 Prozent Zuwachs.

Eine Erholung wird nach Einschätzung der Kommission möglich sein, wenn die Spannungen an den Finanzmärkten weiter nachlassen und die Massnahmen der Euro-Staaten zur Abwehr der Schuldenkrise greifen. Es bestehe allerdings die Gefahr einer langanhaltenden Rezession, falls sich die Schuldenkrise verschärfen sollte. Dies würde mit einer Kreditklemme und einem Einbruch der Binnennachfrage einhergehen.

Getrieben von den hohen Energiepreisen wird die Inflationsrate in der Euro-Zone laut EU-Prognose 2012 mit 2,1 Prozent knapp über der Schwelle verharren, die die Europäische Zentralbank (EZB) als stabiles Preisniveau betrachtet.

(reuters/horm)

Kommentare aktiv...

M. Zelger, Stans
(Marlene.Zelger Frau)
Verfasst am: 23.2.2012 16:47

Keine Sorge, liebe EU

Die Schweiz ist auch noch da. Ein paar Fränkli... mehr

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U. Romer, Opfikon
(romeru Mann)
Verfasst am: 23.2.2012 16:02

Experten reden die Rezession herbei...

Der Pessismus, der von sogenannten Experten und... mehr

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W. Staub
(walter.staub1 Mann)
Verfasst am: 23.2.2012 13:57

Keine Ueberraschung

Keine Ueberraschung, wenn praktisch im ganzen... mehr

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