Wirtschaft
Straumann macht nur noch halb so viel Gewinn
Dem Zahnimplantate-Hersteller Straumann ist 2011 der Reingewinn um fast die Hälfte weggeschmolzen. Der Einbruch betrug 46 Prozent – das Unternehmen kaum auf noch 71 Millionen Franken. Zu schaffen machte Straumann unter anderem der starke Franken. Dennoch war Straumann stärker als die Konkurrenz.
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Der Betriebsgewinn (Ebit) ist bei Straumann ebenfalls um die Hälfte eingebrochen. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen betrug noch 79,9 Millionen Franken. Das sind 51,4 Prozent weniger als 2010.
Straumann spricht dennoch von einer schrittweisen Erholung im Markt für Zahnrestaurationen. Straumann vermochte dabei stärker als seine Konkurrenten zu wachsen, heisst es weiter.
Der Umsatz sank um 6 Prozent auf 693,6 Millionen Franken. In Lokalwährungen resultierte ein Plus von 4 Prozent. Wäre der Frankenkurs nicht so hoch, wäre der Umsatz 71 Millionen Franken höher ausgefallen. Währungseffekte belasteten den Umsatz demnach mit 10 Prozent. Im vierten Quartal liess der negative Währungseinfluss dank der Intervention der Schweizerischen Nationalbank nach.
Auch Tsunami hatte Einfluss
Zu den negativen Währungseffekten gesellten sich gemäss Straumann im abgelaufenen Geschäftsjahr zwei weitere Faktoren: Der zunehmende Einfluss des margenschwächeren digitalen Geschäfts und Abschreiber bei den immateriellen Vermögenswerten. Dabei fielen vor allem Wertberichtigungen beim japanischen Distributor nach der Tsunami-Katastrophe ins Gewicht.
Sofern der Frankenkurs auf 1,20 Fr. stabil bleibt, rechnet Straumann für das laufende Geschäftsjahr nicht mit weiteren grösseren negativen Währungseinflüssen. Zudem sei man zuversichtlich, dass das Unternehmen auch 2012 schneller als der Markt wachsen werde, schreibt Straumann.
(sda/frua)
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