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Orange mit weniger Umsatz

Mittwoch, 22. Februar 2012, 18:54 Uhr

Der Mobilfunkanbieter Orange Schweiz hat vergangenes Jahr 3,6 Prozent weniger Umsatz als 2010 erzielt. Dies obwohl der Konzern 2,7 Prozent oder 42‘800 Mobilnetz-Kunden mehr als im Vorjahr verbuchen konnte.

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Den Umsatz-Rückgang auf 1,25 Milliarden Franken erklärte Orange mit tieferen Mobilterminierungsgebühren. Das sind Gebühren, die sich Telekomunternehmen für die Durchleitung der Anrufe auf das Handynetz gegenseitig verrechnen. Der Konkurrent Swisscom habe diese eigenmächtig gesenkt, worauf Sunrise und Orange nachziehen mussten.

Orange Schweiz befindet sich derzeit noch im Besitz von France Télécom. Diese will nun ihre Tochter nach der gescheiterten Fusion mit Sunrise an die britischen Finanzinvestoren Apax Partners verkaufen.

Zu schaffen machten France Télécom die zunehmende Konkurrenz auf dem Heimatmarkt und die politischen Unruhen in Nordafrika. Der Betriebsgewinn fiel im vergangenen Jahr um 4,8 Prozent auf 15,08 Milliarden Euro.

(sda/sagd)

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