Schweiz
Das Protokoll: 3-Punkte-Plan gegen versteckte Steuergelder
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hat einen 3-Punkte-Plan vorgelegt, wie die künftige Finanzplatz-Strategie aussehen soll. Bis im September sollen konkrete Massnahmen vorliegen, um nicht versteuerte Gelder in der Schweiz zu vermeiden. Hier die Ergebnisse der Pressekonferenz.
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Das Wichtigste der Finanzplatz-Strategie
- Sorgfaltspflichten der Banken ausbauen
- Selbstdeklaration der Bankkunden, dass Gelder versteuert sind
- Probleme künftig über Quellenbesteuerungs-Abkommen regulieren
- Anpassung der Doppelbesteuerungsabkommen an OECD-Normen
- Konkrete Massnahmen bis September
15:45 Ende der Pressekonferenz
Die Pressekonferenz zur Weissgeld-Strategie ist zu Ende. Hier lesen Sie, wie der Bundesrat künftig verhindern will, dass unversteuerte Gelder auf Schweizer Bankkonten landen.
15:30 Rechtshilfe
Neben angestrebten internationalen Quellensteuer-Abkommen sieht der Bundesrat einen zweiten Pfeiler, um Steuerpflichtige unter Wahrung des Schutzes ihrer Privatsphäre zu besteuern: Amts- und Rechtshilferegelungen sollen an internationale Standards.
Dazu werden die Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) an die OECD-Normen angepasst. Die Umsetzung der DBA soll im Steueramtshilfegesetz weiter konkretisiert werden. Und künftig sollen auch schwere Steuerdelikte als Vortaten für Geldwäscherei gelten.
15:25 Nur künftige Gelder
Die Finanzplatz-Strategie reguliert laut Widmer-Schlumpf nur Kapital-Geschäfte der Zukunft. Die Regulierung der Vergangenheit soll mit Quellensteuer-Abgaben gelöst werden.
Der Automatische Informationsaustausch (AIA) sei sehr ineffizient, so Widmer-Schlumpf. Dies würden ihr Amtskollegen aus dem Ausland bestätigen. Der AIA generiere eine Flut von Daten und sei darum oft nicht wirksam. Als Alternative sollen Quellenbesteuerungs-Abkommen zu einer fairen Lösung beim Eintreiben von Steuern verhelfen.
Wie Vergangenheit regularisieren?
Prioritär versucht die Schweiz zurzeit, die Probleme der Vergangenheit zu lösen. Dazu sucht die Schweiz mit anderen Ländern nach Lösungen, wie bislang unversteuerte Gelder regularisiert werden können.
Im Vordergrund stehen im Moment die Verhandlungen mit den USA. Lösungen wurden bislang mit Deutschland und Grossbritannien ausgehandelt, wobei diese Verträge noch nicht rechtskräftig sind. Im Falle Deutschlands droht das Abkommen gar zu scheitern.
15:20 Fällt Bankgeheimnis?
Die Finanzministerin bestätigt, dass im Rahmen der Finanzplatz-Strategie auch die Steuerkonformität im Inland thematisiert wird. Teil der Fragen, die bis September geklärt werden sollen, ist, ob auch die Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung fallen wird.
15:15 Massnahmen bis September
Widmer-Schlumpf hat vom Bundesrat den Auftrag gefasst, bis September dieses Jahres konkrete Massnahmen zu präsentieren.
15:10 3-Punkte-Plan
Der Bundesrat sieht in der neuen Finanzplatzstrategie vor, dass das Kapital der Bankkunden versteuert sein muss. Vorgesehen sind drei Massnahmenpakete: Quellensteuerabkommen, wie sie bereits mit Grossbritannien und Deutschland bestehen, internationale Rechtshilfen und eine verstärkte Sorgfaltspflicht der Finanzinstitute bei der Entgegennahme von Geldern.
15:05 Widmer-Schlumpf eröffnet PK
Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf erläutert die Hintergründe der Strategie des Bundesrates «für einen steuerlich konformen Finanzplatz».
Hintergrund
Dank des Bankgeheimnisses haben Schweizer Banken jahrzehntelang gut an ausländischen Steuersündern verdient. Doch der Druck der USA und europäischer Länder, die Steueroase auszutrocknen, verstärkt sich immer weiter.
(sda/sf/fref)
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W. Zwicky, Chur
)
(curium
Verfasst am: 22.2.2012 19:58
Frau BR EWS ist
schon auf dem richtigen Weg. Das Bankgeheimnis... [1] mehr
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W. Staub
)
(walter.staub1
Verfasst am: 22.2.2012 17:59
Vom Buhland zum Musterland
Na bravo, dann wäre die Schweiz wirklich der... [1] mehr
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R. Wise, Allgi
)
(Rutli
Verfasst am: 22.2.2012 17:56
"Ferienhäuser"
Solche wurden viele mit sog.... mehr
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