International
Saleh vor Rückkehr in den Jemen
Jemens scheidender Langzeitmachthaber Ali Abdullah Saleh kehrt zur bevorstehenden Machtübergabe noch einmal in seine Heimat zurück. Rund zehn Millionen wahlberechtigte Jemeniten hatten zuvor am Dienstag einen neuen Präsidenten gewählt.
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- 27.11.11: Präsidentenwahlen im Jemen im Februar
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- 23.11.11: Auch Jemens Präsident Saleh ist am Ende
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Der einzige Bewerber war der langjährige Vizepräsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 60 Prozent, wie lokale Medien berichteten. Das offizielle Ergebnis soll erst am Freitag bekanntgegeben werden.
Der scheidende Präsident Saleh war 33 Jahre lang an der Macht. Wie die Agentur Mareb Press berichtete, wollte Salih noch am Mittwoch aus den USA abreisen und in seine Heimat zurückkehren. Bei einem Anschlag Anfang Juni 2011 hatte Saleh schwere Verletzungen erlitten. Deshalb lässt er sich im Ausland medizinisch behandeln.
Übergangspräsident bleibt 2 Jahre
Der Machtwechsel im Jemen ist für die arabischen Länder bislang einmalig. Saleh erklärte im November offiziell, dass er sich aus der Politik zurückzieht. Im Gegenzug wurden ihm Immunität und Straffreiheit garantiert. Gegen diese Regelung laufen Oppositionsgruppen seit Monaten Sturm.
Salehs Nachfolger Hadi wird lediglich für zwei Jahre als Übergangspräsident im Amt sein. Dann sind erneut Wahlen geplant, bei denen mehrere Kandidaten gegeneinander antreten sollen.
Im Wahlkampf hatte der Feldmarschall rasche Reformen versprochen. Die Wahl war von Gewalt im Süden und in einigen Bezirken im Nordwesten überschattet: Mindestens vier Menschen sollen getötet worden sein. Berichtet wurde über Versuche, sowohl von Al-Kaida-Terroristen als auch der schiitischen Houthi-Bewegung, Wähler an der Stimmabgabe zu hindern.
(sda/maiu)
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