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Schindler fährt 100 Millionen Franken weniger Gewinn ein

Dienstag, 21. Februar 2012, 8:01 Uhr

Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler hat im vergangenen Jahr 14 Prozent weniger Gewinn gemacht. Grund: Restrukturierungskosten haben das Ergebnis getrübt. Rechnet man aber diese Kosten heraus, so bleibt unter dem Strich etwa gleich viel wie im Vorjahr.

Bild Füsse am oberen Ende einer Rolltreppe.
In Lokalwährungen stiegen Umsatz und Auftragseingang für Schindler. keystone

Der Umsatz in Franken von Schindler sank um 4,1 Prozent auf 7,9 Milliarden Franken. In einer Mitteilung freut sich Schindler über diesen «Leistungsausweis in einem schwierigen Umfeld mit schwächelnden Märkten» und dem starken Franken.

Mit 611 Millionen Franken lag der Gewinn 2011 um gut 100 Millionen unter jenem des Vorjahrs. Darin schlugen sich aber Restrukturierungskosten nach Steuern von 98 Millionen Franken nieder.

Schindler geht von höheren Gewinnen aus

Der Auftragseingang stieg in Lokalwährungen um 4,8 Prozent, der Umsatz um 6,9 Prozent. In Franken umgerechnet zeigten aber beide Kennzahlen einen Rückgang; die Aufträge um 6, der Umsatz um 4,1 Prozent.

Trotz der schwierigen Einschätzung der globalen Wirtschaftsentwicklung ist Schindler überzeugt, dass der Konzern 2012 einen höheren Gewinn erwirtschaften kann, solange nicht unvorhergesehene Ereignisse die Bilanz verhageln. Die eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen sollten bereits in den nächsten Quartalen Früchte tragen.

(sda/frua)

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