Vermischtes
Eisschollen zermalmen Boote auf der Donau
Die höheren Temperaturen lassen in Europa viele Menschen aufatmen. Doch das Tauwetter nach dem Extremfrost hat auch seine Schattenseiten – zum Beispiel in der Gegend von Belgrad. Dort haben sich mächtige Eisschollen auf der Donau gelöst und stromabwärts hunderte kleiner Boote beschädigt.
Die serbischen Behörden erklärten, die bis zu einem halben Meter dicken Eisschollen seien wegen der steigenden Temperaturen abgebrochen. Flussabwärts kollidierten sie mit kleineren Booten und beschädigten diese.
«Wir hatten lange nicht mehr so extreme Temperaturen und da sind die Leute etwas nachlässig geworden», sagt Miroslav Jagas, ein Anwohner. Statt die Boote im Winter auszuwassern, hätten viele aus Bequemlichkeit ihr Boot in der Donau gelassen, so der Mann. Das sei ihnen nun zum Verhängnis geworden.
Aber auch grössere Boote hatten mit dem Eis zu kämpfen. Selbst Frachtschiffe wurden von den Eismassen fortgerissen – ein schwimmendes Restaurant regelrecht versenkt. Laut den serbischen Behörden haben die Eisschollen eine Dicke von bis zu einem halben Meter gehabt.
Während der Kältewelle der letzten Wochen hatte eine dicke Eisschicht den Schiffsverkehr auf der Donau teilweise zum Erliegen gebracht. Seit Sonntag beginnt die Eisschicht zwar wieder zu schmelzen. Allerdings bleiben grosse Teile der 2860 Kilometer langen Wasserstrasse vorerst weiter gesperrt.
(sda)
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P. D., Esslingen am Neckar
)
(Peterle
Verfasst am: 21.2.2012 7:56
"hunderte kleiner Boote beschädigt"
Bei kleineren Booten besteht durchaus die... mehr
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