International
Erzkonservativer Santorum in US-Vorwahlen klar vorn
Nun werden die Karten neu gemischt: 36 Prozent der Republikaner wollen den streng-religiösen Rick Santorum als Präsidentschaftskandidaten. Er zieht Umfragen zufolge dem bisherigen Favoriten Mitt Romney eindeutig davon.
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Einer landesweiten Gallup-Umfragezufolge will eine Mehrheit der Republikaner, dass der streng-religiöse Ex-Senator Santorum Barack Obama bei den Präsidentenwahlen im November herausfordert.
Lediglich 28 Prozent unterstützen den Multimillionär und ehemaligen Gouverneur Romney. Damit habe Santorum erstmals einen eindeutigen Vorsprung, der ausserhalb statistischer Fehlermargen bei Umfragen liege, meinen Umfragexperten.
Newt Gingrich und Ron Paul abgeschlagen
Die beiden anderen Bewerber bei den Republikaner-Vorwahlen sind dagegen klar abgeschlagen. Der ehemaligen Parlamentspräsidenten Newt Gingrich käme demnach lediglich auf 13 Prozent – der radikalliberale Ron Paul auf elf Prozent.
Zu Beginn der Vorwahlen im Januar galt Romney lange Zeit als klarer Favorit – Santorum als krasser Aussenseiter. Nun scheint das Rennen um die Kandidatur wieder völlig offen. Der 53-jährige Ex-Senator hatte vor zwei Wochen überraschend bei Vorwahlen in den drei Bundesstaaten Colorado, Minnesota und Missouri gewonnen.
Santorum punktet mit religiösen Werten
Santorum setzt seine Religiosität gezielt im Wahlkampf ein. Jüngst warf er Obama vor, er hänge einer «gefälschten Theologie» an, «keiner Theologie, die auf der Bibel beruht». Später relativierte tiefgläubige Katholik, er wolle damit Obama nicht absprechen, dass er ein Christ sei.
Der Hardliner tritt etwa selbst bei Vergewaltigung und Inzest für ein Verbot von Abtreibung ein. Romney – ein Mormone – gilt dagegen als ein eher moderater und pragmatisch ausgerichteter Konservativer.
«Super Tuesday» steht noch bevor
Santorum und Romney konnten sich bisher in jeweils vier Vorwahlen durchsetzen. Die nächsten Abstimmungen stehen in den Bundesstaaten Arizona und Michigan Ende Februar an.
Doch eine erste echte Vorentscheidung ist frühestens beim «Super Tuesday» am 6. März zu erwarten – dann wird auf einen Schlag in zehn Bundesstaaten gewählt. Alles in allem stehen noch über 40 Vorwahlen an. Endgültig wollen die Republikaner erst bei ihrem Parteitag Ende August über die Kandidatur entscheiden.
(dpa/gallch)
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B. Molus, Dorf
)
(Bartimolus
Verfasst am: 22.2.2012 19:23
Bei der US-Präsidentschaftswahl geht es um viel mehr
als um Probleme zwischen den US-Steuerbehörden... [1] mehr
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T. a, basel
)
(neutral84
Verfasst am: 21.2.2012 17:25
Wow,endlich mal ein Mann!
Ich würde auch Santorum wählen,schon alleine... mehr
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M. Stocker, Giffers
)
(bienenstich
Verfasst am: 21.2.2012 13:26
da kann ich nur eines sagen
Oh Gott oh Gott.!....
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