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Nestlé erstarkt in Schwellenländern

Donnerstag, 16. Februar 2012, 16:25 Uhr

Nestlé wächst trotz Krisen. Das Geschäft mit den Nahrungsmitteln erweist sich als robust. Doch nicht nur deshalb schreibt der Konzern Milliardengewinne.

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Fertigpizzas, Kaffee und Schokoladeriegel – diese Produkte sind nicht nur krisensicher, sie kommen auch in den Schwellenländern bei der aufstrebenden Mittelklasse immer besser an. Nestlé steigert den Gewinn um rund 8 Prozent auf 9,5 Milliarden Franken. Das organische Wachstum, das Akquisitionen und Wechselkurse ausblendet, beträgt 7,5 Prozent.

«Der Franken ist zwar hoch, doch weil Nestlé in der ganzen Welt produziert und verkauft und in verschiedenen Währungen handelt, fallen Währungsunterschiede nicht so stark ins Gewicht», sagt Stefan Meyer von UBS Wealth Management Research. Das Fazit des Analysten: «Die Anstrengungen von Nestlé, sich in Schwellenländern wie China, Indien oder Brasilien gut zu positionieren, hat sich ausbezahlt».

Erfolgszahlen bei Schweizer Unternehmen (10vor10, 16.02.2012)

Allein in China will der Konzern demnächst fünf Milliarden Franken im Jahr umsetzen. 2011 verbuchte der grösste Lebensmittelhersteller der Welt in den so genannten aufstrebenden Märkte mit gut 13 Prozent dreimal so viel Wachstum wie in den Industrieländern.  

Ribvalen ausgestochen

Aber auch im kränkelnden Europa konnte Nestlé um vier Prozent wachsen. Nestlé konnte in diesem Markt vor allem hochpreisige Produkte wie Nespresso noch besser absetzen als im letzten Jahr. «Premiumprodukte sind krisenresistenter als andere Waren und haben deshalb aufs Europageschäft stabilisierend gewirkt», so Meyer.

Entgegen den Erwartungen von Analysten gelang dem Konzern sogar ein Jahresendspurt. Rivalen wie Danone und Unilever habe Nestlé damit deutlich hinter sich gelassen, erklärte Vontobel-Analyst Jean-Philippe Bertschy. «Nestlé hat insbesondere ein gutes Produkteportfolio und dürfte daher auch künftig die Konkurrenten auf Trab halten», sagt Meyer von der UBS. 

Nestlé erwirtschaftet Rekordgewinn. (Tagesschau, 16.02.2012, 12.45)

(reuters/gallch)

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E. Raouf, Gsteigwiler
(gambit Mann)
Verfasst am: 16.2.2012 19:54

respektieren multis menschenrechte?

menschen haben eigentlich ein grundrecht auf... mehr

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