Vermischtes
Luzerner im Fasnachtstaumel
Punkt fünf Uhr hat der Urknall die Luzerner Fasnacht eröffnet. Rund 15'000 nahmen an der Tagwache der Safran-Zunft teil und erfreuten sich am Fötzeliregen. Für viele Luzerner sind damit die «schönsten Tage» des Jahres angebrochen. Inmitten des Festes wurden auch Szenen für den Schweizer «Tatort» gedreht.
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Der Urknall riss die Stadt um fünf Uhr aus dem Winterschlaf. Gleichzeitig legte der Nauen mit der fasnächtlichen Symbolfigur Bruder Fritschi und seiner Familie am Schwanenplatz an. Begleitet von Guggenmusigen bewegte sich der Festzug zum Fritschibrunnen auf dem Kapellplatz.
2000 Besucher mehr als im Vorjahr
Auf dem Kapellplatz ging der Fötzeliregen nieder. Rund 200 Kilogramm Telefonbücher mussten dafür daran glauben. Kurz darauf begann die Orangenschlacht. Seither bebt die Stadt unter dem Gedröhne der Guggenmusigen, herrscht auf den Strassen und Plätzen der Altstadt ein grosses Gedränge.
«Chesslete» in Solothurn & «Agugge» in St. Gallen
Auch die Solothurner sind heute früh aufgestanden. Mit der traditionellen «Chesslete» begannen die närrischen Tage. Tausende in weisse Nachthemden gekleidete Narren rissen die Stadt mit viel Lärm aus dem Schlaf. Das Motto der närrischen Tage 2012 heisst «s'passt».
Schräge Töne, fantasievolle Kostüme und wilde Konfettiwolken prägen seit heute auch St. Gallen. Die St. Galler Fasnacht ist ein Strassen- und Beizenfest. Tagsüber fegen «Guggen» durch die Innenstadt und abends geht es weiter in den Gasthäusern, wo auch die Schnitzelbänkler auftreten.
In Luzern dürfte sich die vergleichsweise milde Temperatur trotz leichten Regens günstig auf den Aufmarsch der Besucher ausgewirkt haben. Insgesamt 16 Extrazüge und rund 30 Extrabusse brachten die auswärtigen Fasnachtsliebhaber nach Luzern. Rund 15'000 Personen – etwa 2000 mehr als im vergangenen Jahr – nahmen an der Tagwache teil.
Ausser einzelnen Alkoholisierten (von denen einer hospitalisiert werden musste) seien relativ wenige Zwischenfälle zu verzeichnen, sagte Polizeisprecher Kurt Graf.
Über 100'000 Zuschauer bei Umzügen erwartet
Am Nachmittag des Schmutzigen Donnerstag steht der Fritschi-Umzug auf dem Programm. Er umfasst 36 Nummern und nimmt neben lokalen Themen, wie dem «Tatort»-Gerangel, auch die Eurokrise ins Visier.
Apropos «Tatort»: Die Dreharbeiten zum neuen Schweizer TV-Krimi mitten im Trubel der Luzerner Fasnacht sorgen bei den Narren für Aufregung. Im Vorfeld kritisierten Zünfter das mit Sex und Drogen Clichés bedient werden. «Schweiz aktuell» war dabei.
Der Güdismontag in der nächsten Woche beginnt mit der Tagwache der Wey-Zunft. Am Nachmittag folgt die zweite Auflage des Umzuges. Offiziell abgeschlossen wird die Fasnacht am Abend des Güdisdienstag mit dem Monsterkorso der Guggenmusigen.
Allein zu diesen Hauptanlässen werden in Luzern über 100'000 Personen erwartet. Im vergangenen Jahr schätzte die Polizei die Gesamtbesucherzahl an den drei Fasnachtstagen auf 170'000 Personen.
SF-Augenzeuge
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(sda/zinv)
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A. Arnold, Ebikon
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(A.Arnold
Verfasst am: 16.2.2012 13:50
Luzern im Fasnachtstaumel......
Das ist ein Virus.........Fieber... mehr
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