Schweiz
Gripen: Bundesrat kommt nicht auf Entscheid zurück
Der Bundesrat sieht keinen Grund, auf seinen Entscheid zurückzukommen, den schwedischen Kampfjet Gripen zu kaufen.
- 09.02.12: Gripen – oder doch ein anderer?
- «Courant normal» bei der Kampfjet-Beschaffung
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- 12.02.12: Geheime Testberichte: Miserable Noten für Kampfjet Gripen
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Verteidigungsminister Ueli Maurer habe den Bundesrat über die am Dienstag vor den Medien gemachten Ausführungen zum Auswahlverfahren für das neue Kampfflugzeug ins Bild gesetzt, erklärte Bundesratssprecher André Simonazzi.
Maurer hatte bei dieser Gelegenheit jegliche Kritik an dem Verfahren zurückgewiesen und die Publikation von zwei Berichten der Luftwaffe zu den drei evaluierten Kampflugzeugen Gripen, Rafale und Eurofighter als «Störmanöver» bezeichnet.
Keinen Grund, den Entscheid in Frage zu stellen
Die Berichte hätten sich auf das veraltete Gripen-Modell C/D bezogen und nicht auf das Modell E/F, das die Schweiz kaufen wolle. Bei der Evaluation sei dieses Modell als «zufriedenstellend» beurteilt worden. Es entspreche dem technischen Pflichtenheft der Armee. Der Bundesrat und er selber hätten in Kenntnis der Berichte entschieden.
Maurer und nun auch der Bundesrat sehen deshalb keinen Grund, den Entscheid vom letzten November in Frage zu stellen. Der Gripen verfüge über das beste Preis-/Leistungsverhältnis.
Widmer-Schlumpf erstellt Sparplan
Der schwedische Hersteller bietet 22 Kampfjets Gripen E/F für 3,1 Milliarden Franken an. Maurer erwartet, dass er den Preis in den nun laufenden Vertragsverhandlungen noch drücken kann. Er signalisierte auch Bereitschaft, überarbeitete Offerten der Gripen-Konkurrenten zu prüfen.
Um die Mehrausgaben für den Kauf des Kampfjets und die Armee zu finanzieren, ist Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf zurzeit daran, für das Jahr 2014 ein Sparprogramm von 750 Millionen Franken (plus Mehreinnahmen von 50 Millionen Franken) vorzubereiten.
Bundesrat Maurer lässt sich nicht beirren
Für Bundesrat Ueli Maurer gehören Störmanöver bei der Evaluation von Kampfflugzeugen zum «courant normal». Wie frühere Flugzeug-Beschaffungen die Schweiz ins Trudeln brachten, zeigt die «Rundschau». Lesen Sie hier mehr.
Widmer-Schlumpf bezeichnete dies als eine «grosse Herausforderung». Nach ersten Plänen will der Bundesrat in allen Departementen sparen. Konkrete Vorschläge sollen bis Ende Juni auf dem Tisch liegen.
(sda/kunb)
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A. Rudin, Therwil
)
(andi28
Verfasst am: 16.2.2012 13:04
Lärmbelastung?
Wie schneidet der Gripen eigentlich in Bezug auf... [1] mehr
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P. D., Esslingen am Neckar
)
(Peterle
Verfasst am: 16.2.2012 8:43
Wieso Gripen
Dabei dachte ich immer die Krankheit heißt... mehr
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H. anni, zürich
)
(shadow_queen
Verfasst am: 15.2.2012 22:54
Also Frau Widmer
könnte sich doch dieses Jahr beim Budget... [1] mehr
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