International
Staatsanwalt will Amanda Knox erneut vors Gericht stellen
Vier Monate nach dem spektakulären Freispruch der US-Studentin Amanda Knox in einem Mordprozess in Italien hat die Staatsanwaltschaft Berufung gegen das Urteil eingelegt.
- 15.12.11: Knox aus Mangel an Beweisen freigesprochen
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- 06.10.11: Richter: «Knox kennt möglicherweise die Wahrheit»
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- 04.10.11: Knox-Freispruch: Opfer-Familie fordert neuen Prozess
- 04.10.11: Amanda Knox reist nach Hause
- 03.10.11: Freispruch für Amanda Knox
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Er sei noch immer überzeugt, dass Knox und ihr damaliger italienischer Ex-Freund Raffaele Sollecito die Tat begangen hätten, sagte Staatsanwalt Giovanni Galati in Perugia. Der Freispruch der beiden im Oktober vergangenen Jahres beruhe auf «vielen Fehlern». Der Fall hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt.
Ein Berufungsgericht in Perugia sprach Knox und Sollecito im Oktober von dem Vorwurf frei, für den gewaltsamen Tod der britischen Austauschstudentin Meredith Kercher im November 2007 verantwortlich zu sein.
Ein Gericht erster Instanz hatte es im Jahr 2009 dagegen noch als erwiesen angesehen, dass Knox und Sollecito die Britin unter Einfluss von Drogen und Alkohol getötet hatten. Die beiden wurden in erster Instanz zu 26 und 25 Jahren Haft verurteilt.
Entscheidung erst zum Ende des Jahres
Im Berufungsverfahren äusserten unabhängige Experten jedoch ernsthafte Zweifel an den DNA-Tests, die in erster Instanz zur Verurteilung von Knox und Sollecito geführt hatten. Die beiden Angeklagten hatten stets ihre Unschuld beteuert.
Knox reiste nach ihrem Freispruch sofort in die USA zurück, eine Auslieferung zurück nach Italien muss sie nicht befürchten. Nach Angaben von Sollecitos Anwalt ist mit einer Entscheidung des Obersten Gerichts erst zum Jahresende zu rechnen.
(sda/gern)
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F. schleiniger, montecatini
)
(fraene42
Verfasst am: 16.2.2012 20:57
perugia, peinliche justizia
in perugia sind schon einige peinliche... mehr
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