International
Israel vermutet Verbindung zwischen Anschlägen
Israel sieht eine Verbindung zwischen den jüngsten Bombenexplosionen in Thailand, Indien und Georgien. Ein israelischer Regierungsvertreter sagte, Agenten des Irans und der libanesischen Hisbollah hätten versucht, israelische Diplomaten anzugreifen. Teheran bestreitet jede Verbindung.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Schon vor den Vorfällen in Bangkok, Neu Delhi und Tiflis habe es mehrere versuchte Anschläge auf Israelis gegeben. Es sei nicht darüber berichtet worden, weil sie vereitelt werden konnten, sagten israelische Rechtsvertreter.
Fahndung läuft
Am Montag waren die Frau eines israelischen Diplomaten und vier Inder bei einer Explosion nahe der Residenz des Premierministers in Neu Delhi verletzt worden. In der georgischen Hauptstadt Tiflis konnte ein Sprengkörper rechtzeitig entschärft werden.
Am Dienstag war es dann in Bangkok zu einer Serie von Bombenexplosionen gekommen. Bei einer von ihnen wurde ein Iraner selbst schwer verletzt. Ein weiterer iranischer Staatsbürger wurde festgenommen.
Der 42-Jährige sei am Dienstagabend am Flughafen der thailändischen Hauptstadt gefasst worden, teilten die Behörden mit. Nach zwei weiteren Verdächtigen, einer Frau und einem Mann, werde noch gefahndet.
Iran bestreitet jede Verbindung
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigte im Parlament in Jerusalem, der Iran sei «der grösste Terror-Exporteur der Welt». «In diesen Tagen werden die Terroraktionen des Irans vor den Augen aller aufgedeckt», sagte der Regierungschef. «Der Iran bedroht die weltweite Stabilität.»
Netanjahu warf Teheran vor, auf «unschuldige Diplomaten auf der ganzen Welt» abzuzielen. Die Weltgemeinschaft müsse dem Iran Grenzen setzen, forderte er. Teheran hat jegliche Beteiligung an den jüngsten Bombenexplosionen dementiert.
Teheran bezichtigte zugleich Israel. Das «zionistische Regime» versuche, die historischen Bande zwischen dem Iran und Thailand zu zerstören, sagte der iranische Aussenamtssprecher Ramin Mehmanparast.
Plastiksprengstoff gefunden
Die Verdächtigen Iraner sollen sich nach Polizeiangaben am Dienstag in einem Haus im Stadtteil Phrahkhanong aufgehalten haben, als dort ein Sprengsatz explodierte. Anschliessend seien sie vom Tatort geflohen.
Ein Iraner habe versucht, ein Taxi anzuhalten. Als kein Wagen stoppte, habe er eine Granate geworfen. Anschliessend habe er einen weiteren Sprengsatz auf ein Polizeifahrzeug werfen wollen. Dieser sei jedoch abgeprallt und neben ihm explodiert. Dabei wurden dem Mann beide Beine abgerissen. Die Polizei fand im Haus der Verdächtigen Plastiksprengstoff, hiess es.
Bisher keine Beweise
Es sei zu früh, von einem Terroranschlag zu sprechen, hiess es von den thailändischen Behörden. «Es gibt derzeit keine Beweise, die bei diesem Vorfall auf Terrorismus schliessen lassen», sagte Aussenminister Surapong Tovichakchaikul.
Die Identität der Verdächtigen müsse weiter überprüft werden, fügte Surapong hinzu. «Wir sind mit der iranischen Botschaft in Kontakt und prüfen, ob es sich wirklich um Iraner handelt. Sie könnten auch falsche Pässe besitzen.
Nach den Explosionen erneuerten die USA und Grossbritannien ihre erst kürzlich aufgehobenen Warnungen für Bangkok-Besucher. Im vergangenen Monat hatten die US-Botschaft und zehn weitere ausländische Vertretungen vor möglichen Terroranschlägen auf US-Bürger und Israelis in der thailändischen Hauptstadt gewarnt.
(sda/dpa/zinv)
Meldungen im Tagesverlauf
- Vier Kandidaten wollen oberster Bauer werden
- Andrei Arschawin: Heimkehr als Erfolgsrezept?
- Annan kämpft in Syrien weiter für Frieden
- Zum Thronjubiläum: William zeigt sein Lieblingsbild mit der Oma
- Italiens EURO-Starter bekannt, Testspiel abgesagt
- Steuerabkommen dürften im Parlament durchkommen
- Ein Wechsel im irischen Kader
- Norditalien: Zwei schwere Beben innert weniger Stunden
- Bussendepots bei Ausländern sind erlaubt
- Studie kritisiert MSC-Fischlabel
- Session beginnt für Jungparlamentarier auf Twitter
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Frankreich verzichtet für EURO auf Gourcuff
- Bald-Papa Robbie Williams: Für seine Kleine macht er sich fit
- Migros deklariert Produkte aus besetzten Gebieten
- Griechenland gibt EURO-Kader bekannt


Norditalien: Zwei schwere Beben innert weniger Stunden
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Vier Kandidaten wollen oberster Bauer werden
Annan kämpft in Syrien weiter für Frieden
Steuerabkommen dürften im Parlament durchkommen
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Bundesgericht: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
SP könnte Steuerabkommen kippen



















S. Drago, Delémont
)
(C.aloaP
Verfasst am: 15.2.2012 21:23
Ich vermute...
...es waren israelis selber. damit haben sie sehr... mehr
Zustimmen — 4 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 9 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
R. T., Bühler
)
(Narzist
Verfasst am: 15.2.2012 15:28
Soso...
Israel bereitet sich also zumindest mal mit... mehr
Zustimmen — 8 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 11 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten