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Adele räumt Grammys ab - Gebet für Whitney Houston

Montag, 13. Februar 2012, 5:52 Uhr

Es war der Abend von Adele: Die Britin hat in der Grammy-Nacht in Los Angeles alle drei Hauptpreise gewonnen. Ihre Platte «21» wurde «Aufnahme des Jahres» und «Platte des Jahres», der Song «Rolling In The Deep» das «beste Lied des Jahres» 2011. Auch die Foo Fighters räumten Preise ab.

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Mit sechs Nominierungen galt Adele bereits im Vorfeld der Grammy-Verleihung als grosse Favoritin.

Grammy-Gala: Defilee der Musik-Sternchen (unkommentiert)

Seit 18 Wochen auf Platz 1

Adele steht in den USA seit 18 Wochen auf Platz 1 mit ihrem Album «21». Die britische Sängerin gewann zuvor schon den wichtigsten Musikpreis der Welt in der Kategorie «Beste Sololeistung» für ihren Song «Someone Like You».

Zudem hatte sie ein kleines goldenes Grammophon in der Sparte «Bestes Popalbum» für ihre Platte «21» bekommen. Und auch das beste Kurzvideo war nach Meinung der Jury «Rolling In The Deep» von der Britin.

Bild Gitarrist und Drummer
Gehörten zu den Grammy Abräumern: Gitarrist Dave Grohl und Drummer Taylor Hawkins von den Foo Fighters. reuters

Fünf Grammys für Foo Fighters 

Auch die Foo Fighters gehören zu den Gewinnern der diesjährigen Grammys. Sie gewannen fünf der begehrten Musikpreise. Dabei waren so wichtige Kategorien wie «Bestes Rockalbum» für «Wasting Light» und «Bester Rocksong», der nach Meinung der Jury der Titel «Walk» war.

Ausserdem bekam die Band aus Seattle um den ehemaligen Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl noch die kleinen goldenen Grammophone für die «Beste Rockdarbietung» und die «Beste Hardrockdarbietung». Und das Video zu «Back And Forth» wurde als bestes langes Musikvideo geehrt.

Bild Sänger und Gitarrist
Altmeister auf der Grammy-Bühne: Paul McCartney und Gitarrist Joe Walsh. reuters

Grammy-Preise heimsten zudem u.a. Ex-Beatle und Wings-Gründer Paul McCartney für «Band on the Run» (Historisches Album), Corea, Clark & White für das Album «Forever» (Jazz Instrumental) und Jay-Z und Kanye West für die Rap-Performance «Otis» ein.

Gebet für Whitney

Die Gala hatte mit einem Gedenken für die am Tag zuvor gestorbene Whitney Houston begonnen. Unmittelbar nach dem Eröffnungssong von Bruce Springsteen sagte Gastgeber LL Cool J: «Wir haben einen Tod in unserer Familie. Und der einzig richtige Weg, solch einen Abend zu beginnen, ist ein Gebet. Ein Gebet für jemanden, den wir lieben: Unsere Schwester Whitney Houston».

Anschliessend stimmte der 44-Jährige ein Vaterunser auf Houston an. «Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, bei ihrer Mutter und ihrer Tochter.» Nach dem kurzen Gebet wurde ein kurzes Video mit Houston und ihrem grössten Erfolg «I Will Always Love You» eingespielt. Das Publikum applaudierte stehend.

Houston hatte selbst sechs Grammys gewonnen, die beiden letzten vor 13 Jahren. Sie war am Samstag in der Badewanne ihrer Hotelsuite tot gefunden worden.

(agenturen/halp)

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