International
Anschläge gegen israelische Diplomaten – Iran verdächtigt
Bei Anschlägen auf israelische Diplomaten in Indien und Georgien sind vier Menschen verletzt worden. Dabei erlitten die Frau eines israelischen Diplomaten sowie drei weitere Menschen Verletzungen.
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Israelische Vertretungen weltweit wurden aus Furcht vor weiteren Anschlägen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.
«Angriffe nicht tolerieren»
In Georgien konnte offenbar ein Bombenanschlag auf den israelischen Botschafter vereitelt werden. Unter der Limousine des Diplomaten sei ein Sprengsatz entdeckt und entschärft worden. Der Fahrer des Botschafters habe ein mit Klebeband befestigtes Paket unter dem Wagen gesehen und die Polizei alarmiert.
Der israelische Rundfunk meldete, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe der libanesischen Hisbollah-Miliz sowie dem Iran vorgeworfen, für die Anschläge verantwortlich zu sein. Aussenminister Avigdor Lieberman sagte: «Wir können identifizieren, wer hinter den Anschlägen steht.» Man werde Angriffe auf israelische Staatsbürger nicht tolerieren.
Hisbollah-Führer vor vier Jahren getötet
Israel habe in den vergangenen Monaten ähnliche Anschläge in Aserbaidschan, Thailand und anderswo vereiteln können. «In all diesen Fällen waren die Drahtzieher dieser Anschläge der Iran und sein Protegé Hisbollah», sagte Netanjahu.
Israelische Medien vermuteten einen Zusammenhang beider Vorfälle mit dem vierten Jahrestag der Tötung des Hisbollah-Kommandeurs Emad Maghanija. Der Top-Terrorist war im Februar 2008 in der syrischen Hauptstadt Damaskus mit einer Bombe getötet worden.
(dpa/sda/fasc)
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