Schweiz
Kirche als Ausweg aus dem Asyldebakel
Bund und Kanton sind verzweifelt auf der Suche nach Asylunterkünften. Die steigende Zahl der Asylsuchenden und negative Entscheide aus Kantonen, wie beispielsweise die Gemeinde Bettwil im Kanton Aargau, verschärfen das Problem. Nun sollen die Landeskirchen zur Problemlösung beitragen, wie die «Tagesschau» berichtet.
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Ab dem 1. März wird im Firmhaus der Landeskirche in der Gemeinde Aarburg (AG) die erste Flüchtlingsfamilie untergebracht. Die Kirche stellt die Immobilie, der Kanton kommt für die Unterbringung auf.
Anfang Januar machte sich Luc Humbel, Kirchenratspräsident der Römisch-Katholischen Kirche im Kanton Aargau für diese Idee stark. In einem Aufruf an die Kirchenpflegen schrieb er: «Aus meiner Sicht würde es der Kirche Aargau gut anstehen, dem Kanton bei der Suche nach Asylunterkünften Hand zu bieten».
Unterbringung von Familien und Frauen
Dabei geht es nicht um Massenunterkünfte, wie etwa in Bettwil geplant war, sondern um die Unterbringung von Familien, alleinerziehenden Müttern und alleinstehenden Frauen. Dafür kämen Einfamilienhäuser oder Teile von Immobilien in Frage.
Gerade für Kinder aus Flüchtlingsfamilien sei eine längerfristige Unterbringung zentral, damit sie vor Ort eingeschult werden könnten, heisst es im Aufruf weiter.
Notsituation erfordert unkonventionelle Massnahmen
Das Beispiel Aarburg soll Schule machen. Derzeit laufen Abklärungen für verschiedene Standorte. Für Humbel ist die Unterbringung schutzsuchender Menschen durchaus auch eine Aufgabe der Kirche.
Vorausgegangen war ein Aufruf der Regierung des Kantons Aargau. Diese ist vom Bund verpflichtet für 1472 Asylsuchende Platz zu bieten. Nach dem wuchtigen Nein aus Bettwil hat sich Regierungsrätin Susanne Hochuli für diesen bislang unkonventionellen Weg entschieden. Für sie es kein verzweifelter Hilferuf, sondern die Bitte um Solidarität. «Es ist tatsächlich eine Notsituation und da muss man alle Möglichkeiten ausschöpfen».
(sf/blur)
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H. anni, zürich
)
(shadow_queen
Verfasst am: 14.2.2012 0:54
Beinahe 1.8 Mio Ausländer, rekordhohe Asylgesuche
Wann ist genug?? In Afrika gibt es sichere... mehr
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M. Amgwerd, Solothurn
)
(MarcelAmgwerd
Verfasst am: 13.2.2012 18:40
Asylantragssteller gehören interniert und..
Internierungslager können nicht verlassen werden... mehr
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G. Niedermann, Zürich
)
(G.Niedermann
Verfasst am: 13.2.2012 16:48
2653 neue Gesuche im Januar 2012
es spitzt sich zu, weder Besserung noch Lösung... mehr
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