Wirtschaft
S&P: Ratings von 34 italienischen Banken abgestuft
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit von 34 italienischen Banken herabgestuft. Betroffen sind unter anderem die HypoVereinsbank-Mutter UniCredit sowie Banco Popolare und Intesa Sanpaolo.
Artikel bewerten
Artikel teilen
In den kommenden fünf Jahren sei weiter mit einer schwachen Profitabilität der Geldhäuser zu rechnen, erklärten die Bonitätswächter. Nur drei italienische Banken, die von Standard & Poor's bewertet werden, behielten ihr Rating. Der Schritt folgt auf die Herabstufung Italiens durch S&P im Zuge einer schlechteren Bewertung von neun Euro-Ländern.
Monti: Viele Banken bereits rekapitalisiert
Der italienische Ministerpräsident Mario Monti sagte dem US-Fernsehsender CNBC, viele italienische Banken seien bereits rekapitalisiert und weniger von der Schuldenkrise betroffen als andere europäische Geldhäuser.
Die Einstufung der Unicredit liegt nun bei «BBB+» (Langfrist-Rating) beziehungsweise «A-2» (Kurzfrist-Rating), der Ausblick ist «negativ». Im Januar hatte S&P die Bewertung von Italien im Zuge eines grossen Rundumschlages von «A+» auf «BBB+» abgestuft. Als logische Folge war die Abstufung der Banken von Marktexperten bereits erwartet worden.
Wegen strengerer Bestimmungen der europäischen Bankenaufsicht und grosser Bestände von italienischen Staatsanleihen müssen die wichtigsten Banken des südeuropäischen Landes bis Juni ihr Kapital massiv erhöhen.
(rtr/halp)
Meldungen im Tagesverlauf
- Vier Kandidaten wollen oberster Bauer werden
- Andrei Arschawin: Heimkehr als Erfolgsrezept?
- Annan kämpft in Syrien weiter für Frieden
- Zum Thronjubiläum: William zeigt sein Lieblingsbild mit der Oma
- Italiens EURO-Starter bekannt, Testspiel abgesagt
- Steuerabkommen dürften im Parlament durchkommen
- Ein Wechsel im irischen Kader
- Norditalien: Zwei schwere Beben innert weniger Stunden
- Bussendepots bei Ausländern sind erlaubt
- Studie kritisiert MSC-Fischlabel
- Session beginnt für Jungparlamentarier auf Twitter
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Frankreich verzichtet für EURO auf Gourcuff
- Bald-Papa Robbie Williams: Für seine Kleine macht er sich fit
- Migros deklariert Produkte aus besetzten Gebieten
- Griechenland gibt EURO-Kader bekannt


Norditalien: Zwei schwere Beben innert weniger Stunden
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Vier Kandidaten wollen oberster Bauer werden
Annan kämpft in Syrien weiter für Frieden
Steuerabkommen dürften im Parlament durchkommen
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Bundesgericht: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
SP könnte Steuerabkommen kippen














F. schleiniger, montecatini
)
(fraene42
Verfasst am: 11.2.2012 20:03
monti im element!
bei seinem usa besuch hat monti sein wahres... mehr
Zustimmen — 4 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 5 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten