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Strompreise auf dem Höchststand

Christa Gall
Samstag, 11. Februar 2012, 13:48 Uhr

Die Kälte fordert ihren Tribut bei den Stromversorgern: Der Strommarkt ist im Moment sehr angespannt und die Preise entsprechend hoch. Energiekonzerne machen teilweise Verlustgeschäfte.

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«Im Moment wird der Strom an der Strombörse EPEX, wo auch die Schweizer Strompreise gebildet werden, in einzelnen Stunden mit bis zu 5 Mal höheren Preisen gehandelt als in den vergangenen Jahren im Februar», sagt Nadine Brauchli, Energiemarkt-Analystin von der Energiehändlerin «EGL AG» zu «SF Online».

Aktuell kann in der Schweiz eine Megawattstunde gut und gerne 200 Euro kosten. Dieser Strom ist deshalb so teuer, weil in den Nachbarländern Gas- und Öl-Kraftwerke mit hohen Produktionskosten angefahren werden müssen, um die hohe Nachfrage in Europa zu decken.

Mehrbedarf teuer einkaufen

«Energiekonzerne, die sich am Tagesmarkt der Börse eindecken müssen, machen in dieser Zeit vermutlich Verlustgeschäfte», sagt Brauchli. Denn: Die meisten Endverbraucher beziehen die Energie von den Stromkonzernen per Pauschalpreis, vertraglich festgehalten in Jahresverträgen. Steigt der Verbrauch und der Preis kurzfristig stark an, müssen die Stromkonzerne jenen Mehrbedarf, den sie selber nicht produzieren können, teuer einkaufen.

Wie viel Strom die etwa BKW, Repower oder Axpo zurzeit für viel Geld einkaufen müssen, wollen diese nicht verraten. Je nachdem, welche Strommengen sich die Konzerne vorher zu Fixpreisen bei andern Stromproduzenten gesichert haben, zahlen sie nun mehr oder weniger.

Alpiq kann verkaufen

Lachender Dritter ist im Moment Alpiq. Der Stromkonzern ist in der Schweiz einer der grössten Produzenten von Energie aus Wasserkraft. Laut eigenen Angaben bezieht Alpiq rund 40 Prozent des selbst produzierten Stroms aus seinen Wasserkraftwerken. «Wir haben in den vergangenen Tagen seit Beginn der Kälte rund 10 bis 15 Prozent mehr Strom an die Stromversorger verkauft», sagt Mediensprecher Martin Stutz zu «SF Online».

In Spitzenzeiten wird der Bedarf an Energie vor allem mit Wasserkraftwerken gedeckt, denn sie lassen sich im Vergleich zu Atomkraftwerken gut regulieren. So macht Alpiq im Moment gute Geschäfte.

Wasserkraftwerke laufen auf Hochtouren

Derzeit werden die Wasserkraftwerke in der ganzen Schweiz voll ausgelastet. Etwa im Wasserkraftwerk Mattmark der EGL wird momentan sogar in der Nacht Wasser ins Tal hinunter durch die Turbinen gejagt. In jener Zeit also, wenn sonst der Stromüberschuss etwa aus Wind- oder Atomkraftwerken zum Hinaufpumpen des Wassers verwendet wird.

keystone

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Kommentare aktiv...

H. Bernoulli, Zürich
(hbernoulli Mann)
Verfasst am: 12.2.2012 21:25

Die Folge davon

dann man beim Hausbauen seit Jahrzehnten bei der... mehr

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M. Gruber, Wildegg
(fb_100003368145829 Frau)
Verfasst am: 12.2.2012 1:12

ja toll

und wir dürfen darunter leiden,seit mitte januar... [1]  mehr

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H. Preisinger
(fb_1041920099 Mann)
Verfasst am: 11.2.2012 19:49

Also...

...soviel ich mtbekommen habe ist die Schweiz... [1]  mehr

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