International
Syrien: EU will Russland zu Veto-Verzicht bewegen
Die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton hat an Russland appelliert, doch noch eine UNO-Resolution gegen Syrien zu unterstützen. Zudem möchte die EU die Sanktionen gegen Assads Regime ausweiten. Am Donnerstag starben allein in Homs über 80 Menschen.
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Ashton sagte bei einem Treffen in Mexiko, sie sei enttäuscht, dass die geplante Resolution am Veto Russlands gescheitert sei. Ihre Botschaft an die russischen Kollegen laute, dass man die Tatsachen anerkennen müsse und diese nicht geschehen lassen dürfe, sagte Ashton mit Blick auf die Gewalt in Syrien.
Deutschland weist Botschaftsmitarbeiter aus
Die EU warb zudem für härtere Sanktionen gegen die Führung in Syrien. Ziel ist es, die Konten der syrischen Zentralbank einzufrieren und den Handel mit Diamanten, Gold und anderen Edelmetallen zu unterbinden.
Deutschland hat den diplomatischen Druck auf Syrien erhöht und vier Mitarbeiter seiner Botschaft ausgewiesen. Die USA, Frankreich und Grossbritannien haben ihre Botschaften in Damaskus geschlossen oder ihre Botschafter zurückbeordert.
Rache an Exil-Syrern in der Schweiz
Die Menschen, welche sich in Syrien gegen Präsident Baschar al-Assad auflehnen, begeben sich in Lebensgefahr. Assads Geheimdienste spüren Kritiker auf, nehmen sie gefangen und foltern oder töten sie.
Aber auch Syrer, die flohen, gehen Risiken ein, wenn sie demonstrieren. Dies zeigt ein Bericht von «10vor10».
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400 Tote in 6 Tagen
Als «grässliches Blutbad» verurteilte US-Präsident Barack Obama die anhaltende Gewalt gegen Zivilisten in Syrien. In der Hochburg der Aufständischen Homs sollen alleine am Donnerstag über 80 Menschen von Assads Sicherheitskräften getötet worden sein. Dies berichteten syrische Menschenrechtsgruppen.
Die Stadt wurde demnach den ganzen Tag über von den Truppen des Machthabers pausenlos bombardiert. Es war der sechste Tag in Folge, seit die Armee in Homs eingefallen war. In dieser Zeit sollen über 400 Zivilisten getötet worden sein.
Gewalt gegen Kinder
Die UNO-Sondergesandte für Kinder in bewaffneten Konflikten hat Syrien zu einem sofortigen Ende der Angriffe auf Kinder aufgerufen. Dem seit Monaten anhaltenden Blutvergiessen seien bereits Hunderte Kinder zum Opfer gefallen, sagte Radhika Coomaraswamy.
Erschütternd sei die Lage vor allem in Homs, das täglich derartige Gräueltaten sowie den Beschuss ziviler Einrichtungen melde.
(agenturen/fref)
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V. Eberhard
)
(veberhard
Verfasst am: 10.2.2012 8:40
Machtgehabe der EU
ist einfach unglaublich. Genau das nissfällt mir... mehr
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