Wirtschaft
Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
Finanzmarkt-Probleme haben das Jahr geprägt. Und die Geschäfte der zweitgrössten Schweizer Bank Credit Suisse. Von Quartal zu Quartal ist ihre Performance erlahmt. Allein zwischen Oktober und Dezember hat ein Verlust von 637 Millionen Franken den Jahresgewinn geschmälert.
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Selbstverständlich sei das vierte Quartalergebnis enttäuschend, sagte CEO Brady Dougan in der Tagesschau. Verschiedene beschleunigende Massnahmen seien aber getroffen worden, was Kosten reduziert hätte. «Und wir haben Kunden dazugewonnen und damit siebeneinhalb Milliarden neues Privatvermögen.»
Die prekären Zahlen verdanken sich in erster Linie Strukturmassnahmen. Für den Konzernumbau mit der Streichung von rund 3500 Stellen, den Rückzug aus Geschäftsfeldern und für den Abbau von Risikopapieren bezahlte die Bank fast eine Milliarde Franken, teilte die Credit Suisse mit.
Gedämpfte Stimmung trotz Neugeldern
Das Investmentbanking bescherte der Bank im vierten Quartal einen Verlust vor Steuern von 1,31 Milliarden Franken. Im Vorjahr war die Sparte mit 558 Millionen Franken Gewinn noch profitabel gewesen.
Die Vermögensverwaltung für reiche Kunden, das Private Banking, brachte im vierten Quartal 467 Millionen Franken Vorsteuergewinn, etwa die Hälfte des Ergebnisses vom Vorjahr. Der Vermögensverwaltung gelang es aber, über das Jahr hinweg unter dem Strich 44,5 Milliarden Franken Neugelder anzuziehen.
Den Aktionären geht's ans Eingemachte
Nicht nur ist das Geschäft der CS im Laufe des Jahres von Quartal zu Quartal schlechter gelaufen, der Abschluss liegt weit unter den Erwartungen der Analysten. Für das Gesamtjahr 2011 meldet die Bank einen Gewinn von 1,95 Milliarden Franken, weniger als die Hälfte der 5,1 Milliarden Franken von 2010.
Die Aktionäre erhalten 0,75 Franken Dividende, nach 1,30 Franken im Vorjahr. Zu spüren bekommen das schlechte Ergebnis auch die Mitarbeiter: Wie die CS ebenfalls bekanntgab, wird der Topf für variable Vergütungen um 41 Prozent geringer gefüllt sein als im Vorjahr.
Auch die Zukunft birgt Unsicherheiten: Die CS gehört zu 11 Schweizer Banken, die derzeit im wieder eskalierenden Steuerkonflikt mit den USA im Visier der amerikanischen Behörden stehen. Für eine mögliche Strafzahlung an die US-Behörden hat die CS im dritten Quartal 295 Millionen Franken zurückgelegt.
(sda/from/engf)
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T. Käppeli, Guatemala Ciudad
)
(thkaepp
Verfasst am: 9.2.2012 18:42
Ja, ja wer nur noch mit Millionären Geschäfte machen will,
habe mein Konto bei der CS vor einem Jahr... mehr
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U. Bilger, Kanchanaburi
)
(odersos
Verfasst am: 9.2.2012 16:52
Das Jahr 2011
war auch für mich persönlich ganz übel. habe 8... mehr
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A. Moser, Interlaken
)
(dussel
Verfasst am: 9.2.2012 12:43
Also wenn ich 1.95 Mia Gewinn machen würde
wäre das kein mageres Jahr... ;-)
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