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Valser Gemeinderat für Zumthors Angebot

Donnerstag, 9. Februar 2012, 20:33 Uhr

Im Rennen um die Übernahme der bekannten Therme Vals hat Stararchitekt Peter Zumthor einen Teilsieg errungen. Der Gemeinderat von Vals empfiehlt den Stimmberechtigten die Annahme des Angebots von Zumthors Interessengemeinschaft.

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Zumthors Widersacher ist der Churer Immobilienunternehmer Remo Stoffel. Welches Angebot zum Zuge kommt, entscheidet die Gemeindeversammlung am 17. Februar. Der Gemeinderat hatte für Angebote eine Frist bis zum 20. Dezember gesetzt.

Sowohl Zumthor wie Stoffel wollen die Aktien der Hotel und Thermalbad AG übernehmen und das bestehende Hotel zum Bad durch einen Neubau ersetzen. Stoffel will 50 Millionen Franken in ein neues Hotel investieren, Zumthor 45 Millionen Franken.

Eine von der Gemeinde eingesetzte Consulting-Firma ist zum Schluss gekommen, dass über die beiden Angebote kein abschliessendes Urteil gefällt werden kann. Wegen fehlender verbindlicher Zusagen könne nicht beurteilt werden, ob die Interessenten in der Lage seien, das Projekt materiell nachhaltig durchzuziehen.

Zumthor bürgt für architektonische Qualität

Wie der Gemeinderat in seiner Botschaft an die Stimmberechtigten schreibt, unterscheiden sich die Angebote nur unwesentlich voneinander. Von Bedeutung sei, dass das Angebot von Therme-Schöpfer Zumthor für höchste architektonische Qualität stehe. Der Nachweis der Finanzierung sei bei Zumthor allerdings weniger weit gediehen.

Unter Berücksichtigung aller Aspekte und in Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile empfiehlt der Gemeinderat dennoch, auf das Angebot von Zumthors Interessengemeinschaft einzugehen. Es stelle die bessere Strategie für eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft der Hotel und Thermalbad Vals AG dar.

Nicht geprüft hat der Gemeinderat das Angebot einer «Valser Gruppe» um den einheimischen Steinbruch-Unternehmer und ehemaligen Therme-Verwaltungsratspräsidenten Pius Truffer. Da bei Ablauf der Eingabefrist von dieser Gruppe kein Angebot vorlag, kann nicht darauf eingetreten werden, wie der Gemeinderat schreibt.

Truffer und seine Mitstreiter müssen darauf hoffen, die Gemeindeversammlung noch umstimmen zu können. Dahingehend, dass der Entscheid für das eine oder andere Angebot vertagt und ihre Offerte doch berücksichtigt wird.

(sda/rufi)

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J. Ehrsam, Badian
(seppehrsam Mann)
Verfasst am: 10.2.2012 9:19

Ich versteh es nicht

Kann mir nicht helfen. Weiss einfach nicht was an... mehr

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