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Affäre Hainard: Schlüsselperson freigesprochen

Donnerstag, 9. Februar 2012, 17:10 Uhr

Das Regionalgericht in Boudry (NE) hat die Sozialhilfebezügerin, welche 2010 vom ehemaligen Neuenburger Regierungsrat Frédéric Hainard des Sozialhilfemissbrauchs verdächtigt wurde, freigesprochen. Ihr Fall hatte unter anderem die «Affäre Hainard» ausgelöst.

Bild Portrait von Frédéric Hainard
Fréderic Hainard werden Nötigung, Amtsmissbrauch und Ausweisfälschungen vorgeworfen. keystone

Zusammen mit seiner Geliebten, die beim Arbeitsamt arbeitete, nahm Hainard 2010 die Tochter der verdächtigten Frau in Gewahrsam. Während des Verhörs gab Hainard der Tochter zu verstehen, dass sie erst gehen könne, wenn ihre Mutter herkomme.

Konkret wurde der Frau vorgeworfen, das Sozialamt nicht über Veränderungen ihrer finanziellen Situation informiert zu haben. Die Sozialhilfeempfängerin lebte in der Wohnung ihrer Tochter, die zum Teil auch von der Sozialhilfe bezahlt wurde. Als der Freund der Tochter in die Wohnung einzog, übernahm er einen Teil der Wohnungsmiete. Das Regionalgericht erachtete es als glaubwürdig, dass die Mutter davon nichts gewusst hatte.

Rücktritt vom Amt, Austritt aus Partei

Hingegen ist die Klage der Sozialhilfebezügerin gegen Hainard und dessen Geliebte weiterhin hängig. Die Frau beschuldigt die beiden der Nötigung, Amtsmissbrauchs sowie Fälschung von Ausweisen.

Im Jahre 2010 war Frédéric Hainard als amtierender Neuenburger Regierungsrat wegen Vorwürfen der Vetternwirtschaft und des Amtsmissbrauchs unter Druck geraten. Schliesslich musste er als Regierungsrat zurücktreten. Vor einem Monat gab Hainard zudem bekannt, dass er auch aus der FDP zurücktrete.

(sda/gerj)

Kommentare aktiv...

I. Ndlovu, Mbombela/NST
(Igwenya Mann)
Verfasst am: 10.2.2012 6:17

Was haetts Grosi amel gseit???

..Saeuhaefeli..Saeuteckeli ( Fettnapf ...... mehr

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