Kultur
«Ein Wintermärchen» im Kunsthaus Zürich
Das Kunsthaus Zürich beschäftigt sich mit den vergnüglichen Seiten des Winters: In der Ausstellung «Ein Wintermärchen» sind Werke von der Renaissance bis zum Impressionismus zu sehen. Neben Gemälden haben auch Schlitten des österreichischen Herrscherhauses den Weg nach Zürich gefunden.
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Die vom 10. Februar bis 29. April geöffnete Ausstellung «Wintermärchen» führt Betrachter durch 400 Jahre Gesellschafts- und Kulturgeschichte, durch schwere und durch gute Zeiten, wie das Kunsthaus mitteilte. Über Genre- und Landesgrenzen hinweg ist eine breit gefächerte Auswahl von mehr als 130 Kunstwerken zu sehen, die in Westeuropa entstanden sind.
Die Themen-Ausstellung zeigt Gemälde von Pieter Brueghel d.J., Jacob van Ruisdael, Francisco de Goya, Kasimir Malewitsch, Claude Monet, Edvard Munch und vielen anderen. Neben Landschaftsdarstellungen finden sich Monatsallegorien, Szenen winterlicher Feste, Bräuche und auch Stillleben.
Wintermoden und vergoldete Pferdeschlitten
Porträts und Interieurs geben Einblick in die jeweiligen Wintermoden und Ausstattungen, mit denen sich die Menschen vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen versuchten.
Gemäss Mitteilung haben zum ersten Mal Schlitten des österreichischen Herrscherhauses, handgeschnitzt und reich vergoldet, sowie kostbare flämische Tapisserien ihren Weg in ein Schweizer Kunstmuseum gefunden.
(sda/bers)
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