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Sarkozy will AKW Fessenheim nicht abschalten
Für den französischen Präsidenten gibt es keine Zweifel: Auch nach 35 Jahren Betrieb sei das älteste Kraftwerk des Landes – nur gerade 40 Kilometer nördlich von Basel gelegen – gut in Schuss und sicher. Auch wenn Atomkraftgegner das Gegenteil behaupten.
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- 26.06.11: Menschenkette rund um das französische AKW Fessenheim
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Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will das umstrittene Atomkraftwerk im elsässischen Fessenheim weiter am Netz lassen. Er werde das Kraftwerk nicht abschalten, sagte der Präsident bei seinem Besuch im ältesten AKW des Landes.
«Wäre Fessenheim unsicher, hätte ich keine Sekunde gezögert und den Stromkonzern EDF aufgefordert, die Anlage zu schliessen», sagte der Präsident, dessen Worte mit einem wahren Beifallssturm der Angestellten begrüsst wurde.
Atomkraftgegner protestieren
Eine Gruppe von etwa 60 Atomkraftgegnern aus Deutschland konnte sich wegen weiträumiger Polizeiabsperrungen nicht dem Kraftwerk nähern. Vertreter des trinationalen Atomschutzverbandes (Frankreich, Deutschland, Schweiz) forderten in einem Brief den Präsidenten auf, Fessenheim sofort zu schliessen. Aus ihrer Sicht ist die Anlage zu alt, pannenanfällig und von Erdbeben und Überschwemmungen gefährdet.
Am Rande des Besuchs traf eine Delegation von Atomkraftgegnern einen Berater Sarkozys und verlangte, Fessenheim zu schliessen. Das Treffen sei «höflich» verlaufen. Jeder habe dem anderen zugehört, sagte ein Sprecher.
AKW als Wahlkampfthema
Im französischen Präsidentenwahlkampf ist Fessenheim ein symbolträchtiger Zankapfel zwischen Gegnern und Befürwortern der Kernkraft. Der sozialistische Kandidat François Hollande will im Falle seines Wahlsiegs Fessenheim schliessen und bis 2025 schrittweise den Anteil der Atomkraft an der Energieversorgung um 50 bis 75 Prozent verringern.Sarkozy treibt den Ausbau der Kernkraft durch den Europäischen Druckwasserreaktor EPR voran und fördert auch den weltweiten EPR-Export.
Frankreichs Atommeiler produzieren 75 Prozent des Stroms im Land und die Nuklearindustrie gehört weltweit zur Führungsspitze.
(dpa/rufi)
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G. bossert, Safenwil
)
(fama
Verfasst am: 9.2.2012 18:19
Grundsätzlich einmal.
KEIN AKW IST SICHER. Schon alleine die Aussage... mehr
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S. Saxer, Basel
)
(sebra7
Verfasst am: 9.2.2012 18:17
Die Schweiz kömnnte doch mal Sarkozy
klar machen, welchen Schaden Frankreich im Falle... [2] mehr
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K. Müller, Zürich
)
(tengafan
Verfasst am: 9.2.2012 15:56
Ein Grund mehr ...
... den arroganten ewiggestrigen Franzosen keine... mehr
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