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International

Assad lässt weiterhin das syrische Volk töten

Donnerstag, 9. Februar 2012, 11:08 Uhr, Aktualisiert 14:25 Uhr

Die Offensive der syrischen Regierungstruppen in der Stadt Homs hat erneut Dutzende von Toten gefordert. Nach Informationen des Nachrichtensenders Al-Arabija kamen allein am Donnerstagmorgen 31 Menschen ums Leben.

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Am Vortag sollen in der Hochburg der Opposition 93 Menschen getötet worden sein. Landesweit sollen mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen sein.

Waffen für Deserteure?

Der Syrische Nationalrat will im Golfemirat Katar beraten, wie das Blutvergiessen gestoppt werden könnte. Der Übergangsrat setzt inzwischen stärker als bisher auf militärische Optionen. Unter anderem wird über die Bewaffnung von Deserteuren diskutiert.

Ausserdem soll in Katar nach Informationen aus Oppositionskreisen darüber abgestimmt werden, ob Burhan Ghaliun, Professor an der Pariser Universität Sorbonne, weiterhin Vorsitzender des Rates sein soll.

Die Entwicklung geht in Richtung Bürgerkrieg. (Tagesschau, 09.02.12, 12.45)

Unter arabischen Diplomaten wird derweil erwogen, den von mehreren Oppositionsgruppen gegründeten Nationalrat als legitime Vertretung des syrischen Volkes anzuerkennen. Über diese Frage werde am Sonntag bei einem Treffen der Arabischen Liga in Kairo diskutiert, hiess es.

Bisherige Beobachter ohne Ergebnisse

Der Generalsekretär der Liga, der Ägypter Nabil al-Arabi, hatte am Mittwoch bei den Vereinten Nationen angefragt, ob diese UNO-Beobachter nach Syrien schicken könnten, die dort dann gemeinsam mit arabischen Beobachtern arbeiten würden.

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UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission

«Wir überlegen, ob wir einen UNO-Sondergesandten nach Syrien entsenden.» Dies sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York, nachdem die Anfrage von al-Arabi bei ihm eintraf. In Betracht ziehe er auch eine gemeinsame Mission mit der Arabischen Liga. Lesen Sie hier mehr.

Die im Dezember begonnene Beobachtermission der Liga hat bisher ihr Ziel nicht erreicht, die Angriffe des Militärs auf die Zivilbevölkerung zu beenden und die Freilassung aller politischen Gefangenen zu überwachen. Deshalb waren die Beobachter am Mittwoch von der Liga aufgefordert worden, Syrien zu verlassen.

Nur ein kleiner Führungsstab wurde zurückgelassen. Für den Einsatz von UNO-Beobachtern gibt es allerdings bisher kein Mandat aus Syrien.

(sda/godc)

Kommentare aktiv...

W. Wyssmann, Derendingen
(nanu Mann)
Verfasst am: 9.2.2012 21:41

Eigenartig ist es schon...

Der Bischof von Aleppo (Syrien) schätzt die Lage... mehr

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W. Meier, Basel
(dr.know Mann)
Verfasst am: 9.2.2012 20:05

Ich stimme zu

Vielleicht muss man noch erwähnen, dass sich... mehr

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B. Birtanesi
(fb_100001059225759 Mann)
Verfasst am: 9.2.2012 18:37

Assad lässt weiterhin das syrische Volk töten

Das ist ja wirklich die höhe und total... mehr

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