Vermischtes
«Seegfrörni»: Erste Eisflächen für Schlittschuhläufer freigegeben
In der Schweiz sind erste Eisflächen für Schlittschuhläufer freigegeben worden: Es sind dies unter anderem der Sihlsee bei Euthal, der Horgener Bergweiher (ZH) oder der Egelsee in Bern. Die grösseren Seen sind allerdings alle noch gesperrt.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Auf dem Berner Egelsee ist die «Seegfrörni» eingetreten. Gegenwärtig liegt die Eisdicke über 14 Zentimetern – ein Paradies für Schlittschuhläufer. Auch auf dem zugefrorenen Sihlsee bei Euthal kommen Wintersportler seit Tagen voll auf ihre Rechnung.
Bis zu 50 Grad wärmer in den Alpen
Auf der Schwyzer Glattalp ist die Temperatur in den letzten 36 Stunden von -45 Grad auf -2 Grad angestiegen. Während es im Mittelland wegen der Bise frostig kalt blieb, war es in der Höhe wegen des starken Föhns deutlich milder.
Zu den Orten, an denen die Temperatur in einem Tag um über 10 Grad anstieg, gehörten auch der Sustenpass, der Säntis und Zermatt (VS).
Auslöser dafür war das Absinken wärmerer Mittelmeerluft, die mit teils kräftigem Südostwind über die Alpen kam. Der Wärmeschub in den Bergen bedeutete für die Skidestinationen mildes und sonniges Wetter.
Warmes Getränk als Geschenk
Auch in Horgen (ZH) auf dem Horgener Bergweiher können die Schlittschuhe geschnürt werden. Die 41'000 Quadratmeter grosse Fläche wurde für Freizeitsportler und Spaziergänger freigegeben. Zur Eröffnung erhielten alle Kinder und Jugendliche von der Gemeinde Horgen ein warmes Getränk offeriert.
Pirouetten auf Glattpark-See
Freigegeben ist auch der künstlich angelegte Glattpark-See in Opfikon (ZH). Er weist eine Eisdicke von 14 Zentimetern auf und hält damit der Begehung stand. Es ist das erste Mal, dass das 23'000 Quadratmeter grosse Gewässer zugefroren ist.
Schicken Sie uns Ihre Schneebilder
Falls Sie von den zahlreichen Schneefällen betroffen sind, so sind wir für Ihre Aufnahmen dankbar: Schicken Sie Ihre Bilder oder Videos an augenzeuge@sf.tv
Mehr Informationen hier.
Das Betonviereck ist 550 Meter lang und 41 Meter breit und bietet damit genügend Platz für Pirouetten. Die Gemeinde Opfikon organisiert für das kommende Wochenende Grill- und Punschstände, wie die Gemeinde mitteilte.
«Seegfrörni»
Von einer «Seegfrörni» spricht man, wenn die Seeoberfläche zugefroren und überall begehbar ist.
Grössere Seen immer noch gesperrt
Die Eisschichten auf Gewässern wie etwa dem Greifensee und dem Pfäffikersee sind hingegen noch nicht genügend dick. Die Kantonspolizei Zürich hat nach ihrer Messung vom Dienstag noch keinen der grösseren Seen als begehbar eingestuft. Die nächste Messung der Eisdicke ist für Freitag geplant.
Da es bis mindestens anfangs nächster Woche noch negative Gradtage gibt, stehen die Chancen für eine vollständige «Seegfrörni» laut Meteorologen zum Beispiel auf dem Pfäffiker- oder auch auf dem Sempachersee recht gut.
Vorsicht bei gefrorenen Gewässern
Im Kanton Schwyz sollten keine gefrorenen Gewässer betreten werden. Einzige Ausnahme sei das Eisfeld auf dem Sihlsee bei Euthal, teilt die Kantonspolizei Schwyz mit.
Wer auf einem gefrorenen Gewässer einbricht, sollte sofort die Arme ausbreiten und versuchen in der Richtung aus dem Gewässer steigen, aus der er gekommen ist. Retter sollten sich nur in Bauchlage und mit einem Rettungsgerät dem Eingebrochenen nähern.
(sf/sda/widb)
Meldungen im Tagesverlauf
- Zum Thronjubiläum: William zeigt sein Lieblingsbild mit der Oma
- Italiens EURO-Starter bekannt, Testspiel abgesagt
- SP-Fraktion gegen Steuerabkommen
- Ein Wechsel im irischen Kader
- Norditalien: Zwei schwere Beben innert weniger Stunden
- Bussendepots bei Ausländern sind erlaubt
- Studie kritisiert MSC-Fischlabel
- Session beginnt für Jungparlamentarier auf Twitter
- Annan kämpft in Syrien weiter für Frieden
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Frankreich verzichtet für EURO auf Gourcuff
- Bald-Papa Robbie Williams: Für seine Kleine macht er sich fit
- Migros deklariert Produkte aus besetzten Gebieten
- Griechenland gibt EURO-Kader bekannt
- Dänemark-Keeper Sörensen verpasst EURO
- 500'000 Chilenen üben den Ernstfall


Norditalien: Zwei schwere Beben innert weniger Stunden
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
SP-Fraktion gegen Steuerabkommen
Bussendepots bei Ausländern sind erlaubt
Session beginnt für Jungparlamentarier auf Twitter
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Bundesgericht: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
SP könnte Steuerabkommen kippen













