Vermischtes
Kältewelle und Sturm: Der Winter zeigt sich von der erbarmungslosen Seite
Die Kältewelle trifft vor allem Osteuropa mit voller Wucht: Zu der sibirischen Kälte sorgt ein Orkan in Südrussland für zusätzliche Schwierigkeiten. Tausende Haushalte sind ohne Strom. Rund 40 Menschen wurden verletzt. Bislang forderte die Kältewelle in Europa 480 Todesopfer.
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Zahlreiche Häuser wurden in Noworossijsk abgedeckt, in der Region Krasnodar knickte der Sturm mehrere Strommasten um, wie ein Polizeisprecher laut der Nachrichtenagentur Interfax sagte. Gegen 40 Personen wurden verletzt. Insgesamt waren demnach bei Temperaturen von minus 20 Grad rund 28'000 Menschen ohne Strom.
Die örtlichen Behörden schlossen wegen der Kälte die Schulen. In Russland starben nach neuen Angaben des Gesundheitsministeriums wegen der Kälte 110 Menschen seit Jahresbeginn. Die Temperatur sank im ostsibirischen Jakutien auf minus 34 Grad.
Durch die Kältewelle in Europa starben bislang mehr als 480 Menschen, die meisten davon in der Ukraine. Dort wurden bis jetzt 136 Tote registriert. Dichtes Schneetreiben beeinträchtigte den Verkehr im Süden des Landes, wo hunderte Autofahrer feststeckten. In Polen starben bisher 74 Menschen, die meisten von ihnen Obdachlose, wie die Polizei mitteilte.
Grosse Not in Weissrussland
Zu den Ländern, in denen die Lage besonders dramatisch ist, zählt Weissrussland. Die österreichische Caritas-Mitarbeiterin Sigried Spindlbeck berichtete aus Minsk: «Es herrscht extreme Kälte, für kommendes Wochenende werden wieder bis minus 35 Grad erwartet.» Jeden Tag würden rund 40 Menschen mit Erfrierungen in die Spitäler eingeliefert. Dörfer waren laut Caritas teilweise von der Aussenwelt abgeschnitten.
«Obdachlose Menschen schaffen es zum Teil gar nicht in die Armenküchen der Caritas, weil sie keine Schuhe haben und deshalb nicht kommen können», zeigte sich Spindlbeck erschüttert.
Mindestens 16 Menschen starben bisher durch die Kälte in Bulgarien, wo die Schulen geschlossen wurden. Nach den schweren Überschwemmungen am Montag im Süden des Landes, bei denen acht Menschen getötet worden waren, verhängte die Regierung einen Tag der nationalen Trauer.
In Rumänien stieg die Zahl der Todesopfer auf 41. Aus Litauen wurden 23, aus Tschechien 24 und aus Lettland 10 Kältetote gemeldet. In Ungarn meldeten die Rettungskräfte insgesamt 16 Todesopfer. Auf dem Balkan stieg die Opferzahl auf 24. In Deutschland starben mindestens sechs Menschen durch die Kälte.
Die «schönen» Seiten des Winters
Europa im Winterkleid: Der Winter zeigt sich aber auch von seiner reizvollen Seite und sorgt für bizarre Bilder.
Wetterchaos auch in der Türkei
Eine neue Kaltfront hat unterdessen Sturm, Schnee und Überschwemmungen auch in die Türkei gebracht. Wegen des schlechten Wetters wurden am Istanbuler Atatürk-Flughafen nach Mitteilung der Fluggesellschaft Turkish Airlines über 60 Flüge gestrichen, auch Fährverbindungen von Istanbul über das Marmara-Meer wurden eingestellt.
Minus 25 Grad am Gardasee
Am Gardasee wurden minus 25 Grad Celsius gemessen, selbst im Süden des Italiens schneite es heftig. In der Stadt L'Aquila in den Abruzzen, die 2009 von einem Erdbeben zerstört wurde, fürchteten die eingeschneiten Bewohner eine Lebensmittelknappheit. Zugleich meldeten sie, ausgehungerte Wölfe seien im nahegelegenen Dorf Trasacco aufgetaucht.
(agenturen/blur)
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E. Aebersold, Bern
)
(AebiAschi
Verfasst am: 9.2.2012 12:04
Wie geht das zusammen?
Soll sich die Erde erwärmen und jetzt ist es so... mehr
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T. Duran, New York
)
(Openyoureyes
Verfasst am: 9.2.2012 8:22
Das Wetter ist wie es ist
Noch vor zwei Monaten schrieben die Wischblätter... mehr
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