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Auf die Kältewelle folgt die Grippewelle

Mittwoch, 8. Februar 2012, 18:38 Uhr

Die Wartezimmer der Ärzte füllen sich wieder, denn die Grippe-Zeit hat begonnen. Der Epidemie-Schwellenwert für Arztbesuche wurde in der vergangenen Woche erstmals in der Saison 2011/12 überschritten. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit.

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Bild Niesender Mann mit Taschentuch
Wie lange die Epidemie andauern wird, kann das BAG nicht voraussagen. keystone/symbolbild

Laut BAG-Sprecherin Eva van Beek wurden in der fünften Woche des Jahres 86 Grippeverdachtsfälle auf 100'000 Bewohner gemeldet. Der diesjährige epidemische Schwellenwert liegt bei 67 Verdachtsfällen. Am häufigsten sind 15- bis 29-Jährige an Influenza erkrankt.

Wie die Grippewelle in der Schweiz weiter verlaufen wird, kann das BAG nicht beurteilen. Der bisherige Verlauf sei vergleichbar mit früheren saisonalen Grippewellen, so van Beek.

Letztes Jahr dauerte die Grippewelle 13 Wochen

2011 hatte die Grippe-Epidemie rund 13 Wochen gedauert und war erst im März abgeklungen. Auf dem Höhepunkt stieg die Zahl der grippebedingten Arztbesuche auf über 300 pro 100'000 Einwohner.

Der epidemische Schwellenwert

Der Schwellenwert wird jedes Jahr neu berechnet. Dabei werden die Meldung der letzten zehn Grippesaisons berücksichtigt.

Insgesamt 142 Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz nehmen im Rahmen des sogenannten Sentinella-Meldesystems an der Überwachung von Influenza teil. Sie erfassen Woche für Woche Grippeverdachtsfälle und melden diese dem Bund.

(sda/gerj)

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