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UBS macht 4,2 Milliarden Franken Reingewinn

Dienstag, 7. Februar 2012, 6:59 Uhr, Aktualisiert 14:25 Uhr

Die UBS hat 2011 einen Reingewinn von 4,23 Mrd. Franken erzielt. Die Grossbank liegt damit deutlich unter ihrem Ergebnis des Vorjahres, als sie unter dem Strich 7,53 Mrd. Franken verdiente. Insgesamt konnte die Grossbank neue Kundengelder in Höhe von 42,4 Mrd. anziehen.

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Im vierten Quartal betrug der Gewinn der UBS 393 Mio. Franken – deutlich weniger als von Analysten erwartet. Diese gingen durchschnittlich von einem Quartalsgewinn von 600 Mio. Fr. aus, wie eine Umfrage der Finanznachrichtenagentur AWP ergab.

Die Baustellen des Sergio Ermotti (10vor10, 07.02.2012)

 
Bei den Vermögenden geniesst die UBS offensichtlich wieder ein höheres Vertrauen: Insgesamt flossen der UBS 2011 neue Kundengelder von netto 42,4 Mrd. Franken. zu. In den letzten drei Monaten des Jahres betrug der Nettoneugeldzufluss 6,4 Mrd. Franken. Insgesamt verwaltete die grösste Schweizer Bank Ende 2011 Kundenvermögen in Höhe von 2,167 Billionen Franken. Die Kernkapitalquote der Grossbank liegt gemäss UBS-Zahlen bei 16 Prozent, damit zählt sie zu den bestkapitalisierten Banken weltweit.

Sorgenkind Investment-Banking (10vor10, 07.12.2012)

Stellenabbau-Programm

Die UBS kommt nach eigenen Angaben auch mit ihrem Kostensenkungsprogramm voran, mit welchem sie auf die aktuelle Situation auf den Finanzmärkten, namentlich dem Margendruck auf die Vermögensverwalter in der Schweiz, reagiert. 2011 seien Kosteneinsparungen von 2,1 Mrd. Franken erzielt worden und der Bonus-Pool um 40 Prozent reduziert worden. Zudem baute die Bank alleine im vierten Quartal über 1100 Stellen ab.

SF-Wirtschaftsredaktorin: «Die UBS muss Marktanteile zurückgewinnen.» (Tagesschau, 07.02.12, 12.45)

 
Ihr Geld verdiente die UBS hauptsächlich mit der Vermögensverwaltung. Die Investmentbank dagegen schrieb im vierten Quartal einen Vorsteuerverlust von 256 Mio. Franken, wie aus dem Mediencommuniqué hervorgeht. Bereits im dritten Quartal hatte die UBS mit dem Investmentbanking nach einem Betrugsfall in der Handelsabteilung in London einen Verlust verbuchen müssen.
 

UBS-Chef Sergio Ermotti vor dem UBS-Schriftzug. (reuters)

UBS-Chef Sergio Ermotti ist zuversichtlich

Im Zug der Präsentation des UBS-Unternehmensergebnisses hat SF Wirtschaftsexpertin Marianne Fassbind ein längeres Interview mit dem Konzernchef Sergio Ermotti geführt. Seine Ansichten zum Ergebnis, zu den Schwächen der Bank und zu ihrem Vorgehen im Fall fehlbarer Investment-Banker.

In Bezug auf die nahe Zukunft zeigt sich die UBS eher pessimistisch. Die Unsicherheit über die generelle Entwicklung der Weltwirtschaft und die Bedenken wegen der Schuldenkrise in Europa dürften sich negativ auf das Ausmass der Kundenaktivität auswirken, so das Finanzinstitut.

UBS rechnet mit neuen Kunden

Der üblicherweise im ersten Quartal beobachtete Anstieg der Handelsvolumen könnte daher möglicherweise nicht im gewohnten Umfang stattfinden. Dies würde sich insbesondere auf die Erträge der Investmentbank auswirken.

 
Dagegen geht die UBS davon aus, dass sie weiterhin neue Kundengelder anziehen kann. Ebenfalls fortsetzen will die Bank den Abbau von risikoreichen Positionen in ihrer Bilanz. Insgesamt zeigt sich die UBS für die ihre eigene Zukunft höchst zuversichtlich, wie sie in der Medienmitteilung abschliessend festhält.

(sda/frua/blur/from)

Kommentare aktiv...

I. Ndlovu, Mbombela/NST
(Igwenya Mann)
Verfasst am: 7.2.2012 20:49

Sooo wenig...

...mir kommen die Traenen.. Mensch, warum muss... mehr

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M. Covolo, St.Gallen
(M.Covolo Mann)
Verfasst am: 7.2.2012 18:05

....und das auch noch

Es ist immer wieder erstaunlich welche... mehr

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W. Staub, Schwarzenbach
(Toggenburger Mann)
Verfasst am: 7.2.2012 17:01

Höchste Vorsicht bei ausgewiesenen Zahlen

Unter Berücksichtigung des über 2... mehr

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