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Ökonom zum US-Steuerstreit: Banken wollen eigene Haut retten

Dienstag, 7. Februar 2012, 0:34 Uhr

Der Paukenschlag der US-Behörden im Fall Wegelin zeigt, wie Ernst die Lage von Schweizer Banken mit US-Kunden ist. Die Bank Julius Bär will mit den US-Behörden kooperieren - und nötigenfalls auch Daten liefern. «10vor10» hat Wirtschaftsprofessor Martin Janssen zur möglichen und wünschenswerten Strategie der Finanzinstitute befragt.

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Banken-Streit: «Retten, was zu retten ist» (10vor10, 06.12.2012)

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Der Ökonom geht davon aus, dass weitere Banken versuchen werden, mit Individuallösungen vor allem ihre eigene Haut zu retten. Er würde es allerdings vorziehen, wenn «alle Finanzinstitute eine gemeinsame Strategie» fahren würden.

US-Amerikaner an Informationen interessiert

In der Schweiz insgesamt sollte eine «gemeinsame Lösung» für alle Banken, die zudem «rückwirkend» greift, erkennbar werden, fordert Janssen. Auch wenn er nicht sicher sei, ob die US-Amerikaner das «zum jetzigen Zeitpunkt» schon mitmachen würden - auf der anderen Seite des Atlantiks seien man im Augenblick wohl «eher an mehr Informationen» interessiert. Vor allem, weil die USA die Bussen, die sie aussprechen wollen, im Einzelfall dann genauer berechnen könnten.

(sf/10vor10/halp)

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