Wirtschaft
Einigung über Megafusion zwischen Glencore und Xstrata
Die geplante Megafusion auf dem Rohstoffmarkt wird konkreter: Glencore und Xstrata haben sich in Personalfragen geeinigt. Xstrata-Chef soll das fusionierte Unternehmen leiten. Zudem hat der Rohstoffhändler Glencore sein Angebot für den Bergbaukonzern Xstrata deutlich aufgebessert. Einige Aktionäre kündigten trotzdem Widerstand an.
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Das neue Unternehmen käme damit auf einen Wert von 88 Milliarden US-Dollar. Der Zusammenschluss der beiden Schweizer Unternehmen könnte bereits angekündigt werden, wenn Xstrata seine Jahresbilanz vorlegt.
Nach Angaben der «Financial Times» (FT) sollen Xstrata-Aktionäre nun für einen Anteilsschein 2,8 Aktien von Glencore bekommen. Das wäre eine Prämie von 8 Prozent zum Schlusskurs vom Mittwoch, als das Verhältnis noch bei 2,59 zu einer Aktie stand. Danach machte Xstrata die Verhandlungen öffentlich, woraufhin der Aktienkurs vor allem von Xstrata kräftig zulegte.
Führungsfrage geklärt
Spekulationen über eine Fusion der beiden Konzerne gab es schon länger, vor allem nach dem Börsengang von Glencore im vergangenen Mai. Glencore ist derzeit mit 34 Prozent grösster Xstrata-Aktionär und dürfte an dem fusionierten Unternehmen 56 Prozent halten.
Konzernchef der neuen Gruppe wird der bisherige Xstrata-Chef Mick Davis. Ivan Glasenberg, bisheriger Chef von Glencore, soll als Vize-Konzernchef und Verwaltungsratspräsident amten. «Unsere Firmen arbeiten schon seit zehn Jahren gut zusammen. Ich freue mich, Mick zu unterstützen», liess Glasenberg im Communiqué mitteilen.
Letzte Hürden: Wettbewerbsbehörden und Aktionäre
Doch vor einem Zusammenschluss liegen noch Hürden: Glencore brauche die Zustimmung von drei Vierteln der Stimmen, die nicht ohnehin bei dem Unternehmen Xstrata liegen. Es reichten schon 16,4 Prozent der Xstrata-Aktionäre aus, um eine Fusion erst einmal abzulehnen. Zwei der zehn grössten Aktionäre signalisierten bereits Widerstand.
Standard Life Investments, der viertgrösste Anteilseigner des britisch-schweizerischen Bergbaukonzerns, ist mit dem Deal unzufrieden. Auch das Finanzhaus Schroders findet die gebotenen 41 Mrd. Dollar für jene 66 Prozent der Aktien, die nicht schon Glencore gehören, zu wenig.
Zudem ist unklar, ob die Wettbewerbsbehörden dem Geschäft zustimmen. In der Branche war erst 2010 die Zusammenlegung der Eisenerzsparten von Rio Tinto und BHP Billiton am Widerstand der Kartellbehörden gescheitert. Anders als bei der jetzt geplanten Fusion war damals aber der Zusammenschluss von Produktionsstätten geplant.
(dpa/blur)
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C. Staub, meinungs-zensur
)
(srg-gemobbter
Verfasst am: 7.2.2012 15:26
Noch vermisse ich hier die Kommentare...
...der Roten, Grünen, Christlichen,... mehr
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H. Haller, Kölliken
)
(kitwa
Verfasst am: 7.2.2012 14:52
Abwarten, da kommt noch dicke Post...!
Abwarten, da gibt es aus den USA und der EU... mehr
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D. Hofer, faoug
)
(denisehofer
Verfasst am: 7.2.2012 11:22
Ja und?
"Anders als bei der jetzt geplanten Fusion... mehr
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