Vermischtes
Erstes Urteil in Spanien im Skandal um Brustimplantate
Im Skandal um Billig-Brustimplantate aus Frankreich sind in Spanien erstmals ein Schönheitschirurg und eine Klinik verurteilt worden.
- 28.01.12: Swissmedic will strengere Kontrollen für Brustimplantate
- 27.01.12: Silikon-Skandal: Firmen-Chef wieder auf freiem Fuss
- 26.01.12: Gründer von französischer Brustimplantate-Firma PIP festgenommen
- 17.01.12: Klinik in Montreux hat 180 Billig-Brustimplantate eingesetzt
- 11.01.12: Billig-Implantate: Entschädigung für Opfer steht in der Schwebe
- 30.12.11: Billig-Silikon: Immer mehr Krebsfälle
- 24.12.11: Fehlerhafte Brustimplantate: Ein Opfer spricht
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Ein Gericht in Madrid entschied, dass der Mediziner und die Klinik einer Patientin eine Entschädigung von rund 7500 Euro zahlen müssen.
Die 35jährige hatte sich 2001 Silikonkissen des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) implantieren lassen. Eines der Brustimplantate platzte später, so dass sich die Patientin einer neuen Operation unterziehen musste. Nach Ansicht des Gerichts war die Frau nicht ausreichend über die Risiken der Billigimplantate unterrichtet worden.
Nach Schätzungen haben sich in Spanien etwa 18'000 Frauen die als besonders reissanfällig geltenden PIP-Silikonkissen einpflanzen lassen.
(dpa/buev)
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