Kultur
Maler Antoni Tàpies mit 88 Jahren gestorben
Er war der letzte herausragende Vertreter der künstlerischen avantgarde Spaniens der Nachkriegszeit: Mit 88 Jahren ist der Maler Antoni Tàpies gestorben.
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Tàpies starb am Montag in seiner Wohnung in Barcelona. Mit ihm verliert Spanien den letzten herausragenden Vertreter seiner künstlerischen Avantgarde der Nachkriegszeit. Die Werke des Katalanen wurden in namhaften Museen in aller Welt ausgestellt. Tàpies war ein Autodidakt. Mit der Malerei begann er 1945, nachdem er in seiner Geburtsstadt sein Jurastudium abgebrochen hatte.
Vom König ausgezeichnet
Tàpies nutzte seine Kunst auch als ein Mittel des politischen Protests gegen die Franco-Diktatur (1939-1975) und wurde 1966 zeitweise verhaftet. Der Künstler erhielt später zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Prinz-von-Asturien-Preis, der als die spanische Version des Nobelpreises gilt.
Vor knapp zwei Jahren verlieh der spanische König Juan Carlos ihm den Adelstitel eines Markgrafen für seine «Beiträge zu den plastischen Künsten in Spanien und in aller Welt».
(dpa / hurg)
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