Inhalt

International

Nächste Runde der Vorwahlen der US-Republikaner

Dienstag, 7. Februar 2012, 16:55 Uhr

Die US-Republikaner stellen in drei weiteren Vorwahlen die Weichen für ihren Präsidentschaftskandidaten. Die Konservativen stimmen in den US-Staaten Colorado, Minnesota und Missouri darüber ab, wen sie am 6. November gegen Präsident Barack Obama ins Rennen schicken wollen.

Bild

Entscheidende Frage ist, ob der bisherige Spitzenreiter Mitt Romney seinen Triumph ausbauen kann. Der Multimillionär war vergangene Woche aus den Vorwahlen in Florida und Nevada als Sieger hervorgegangen. Umfragen zufolge wird Romney seinen Erfolg in Colorado mit 40 Prozent der Stimmen deutlich ausbauen können.

Stimmungstests in Minnesota hingegen sehen den derzeit abgeschlagenen Rivalen Rick Santorum mit 29 Prozent eine Nasenlänge vor Romney mit 27 Prozent. Der ehemalige Senator von Pennsylvania kann den Vorhersagen zufolge damit rechnen, in beiden Abstimmungen besser abzuschneiden als Romneys derzeitiger Hauptkonkurrent, der ehemalige Parlamentssprecher Newt Gingrich.

Alle drei Vorwahlen gelten jedoch als symbolisch. Zwar können die Wahlsieger in Colorado und Minnesota Delegierte für den Parteitag gewinnen. Diese müssen sich jedoch nicht an ihr Votum bei den Vorwahlen halten. Bei der Abstimmung in Missouri sind von vornherein keine Delegierten zu holen.

«Super Tuesday» am 6. März

Auf ihrem Parteitag Ende August entscheiden die Republikaner dann endgültig, wer im November gegen Obama antritt. Eine erste echte Vorentscheidung dürfte am 6. März, dem «Super Tuesday», fallen. Dann wird in zehn Bundesstaaten abgestimmt.

Nach einer aktuellen Umfrage von ABC News und «Washington Post» würde Präsident Obama bei der Präsidentschaftswahl über Mitt Romney als Herausforderer der Konservativen siegen. Würde heute gewählt, würden demnach 51 Prozent der registrierten Wähler für den
amtierenden Präsidenten stimmen. 45 Prozent sprachen sich in der Umfrage für den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts aus.

(dpa/hesa)

Kommentare aktiv...
Dieser Artikel wurde archiviert. Die Kommentarmöglichkeit wurde deshalb deaktiviert. Vielen Dank für Ihr Interesse.