International
Ein weiterer Prozess gegen den «Cavaliere»
In Mailand muss sich Silvio Berlusconi in einem vierten Prozess vor Gericht verantworten. Die zuständige Richterin entschied, dass dem Ex-Regierungschef wegen Beihilfe zur Veröffentlichung von abgehörten Telefongesprächen der Prozess gemacht wird.
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In dem offensichtlich von Ermittlern abgehörten Gespräch soll der Linkspolitiker Piero Fassino den früheren Unipol-Chef Giovanni Consorte zu einer Bankenübernahme ermutigt haben. Die Versicherungsgesellschaft Unipol steht der Mitte-Links-Partei PD nahe, die stärkster Gegner Berlusconis war. Consorte wurde wegen Insiderhandels in dem Übernahmeverfahren verurteilt.
Silvio Berlusconi, der im November zurückgetreten ist, muss sich schon unter anderem im Korruptionsprozess um den britischen Anwalt David Mills vor Gericht verantworten. Aber auch wegen dem «Rubygate»-Verfahren steht er vor Mailänder Richtern. Allerdings ist dieser Gerichtstermin auf den 14. Februar verschoben worden.
«Lächerliche Argumente»
Im «Rubygate»-Prozess geht es um die Frage, ob der Fall weiterhin vor dem Mailänder Gericht verhandelt wird – oder vor einem speziellen Ministergericht, wie es der frühere Regierungschef verlangt. Die Verfassungsrichter hatten Berlusconis – von der Abgeordnetenkammer in Rom unterstützen – Einspruch für zulässig erklärt.
Hauptargument Berlusconis: Er habe als Regierungspolitiker gehandelt, als er das ehemalige Partygirl Ruby persönlich mit einem Anruf bei der Polizei vor einer Festnahme bewahrte – in der Annahme, das Mädchen sei eine Nichte des damaligen ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak. Die Mailänder Richter bezeichneten das Argument als «lächerlich».
(agenturen/muei)
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H. anni, zürich
)
(shadow_queen
Verfasst am: 7.2.2012 18:04
Ist Berlusconi
überhaupt noch eine Zeile in den ausländischen... mehr
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F. schleiniger, montecatini
)
(fraene42
Verfasst am: 7.2.2012 16:29
ungleiche masse
einmal mehr ein lächerlicher prozess gegen B.... mehr
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