Wirtschaft
US-Steuerstreit: «Globallösung ist der einzige Weg»
Bank Wegelin, Credit Suisse oder Basler Kantonalbank – zahlreiche Banken sind im Fokus der US-Justiz. Die offizielle Schweiz schätzt die Situation der Banken als ernst ein. Für Alfred Mettler, Schweizer Finanzprofessor in den USA, ist die Strategie der Schweiz Steuerstreit richtig.
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«Die Schweiz muss mit aller Konsequenz den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen. Es gibt unter all den vorgeschlagenen Lösungen nur eine, die am wenigsten schlecht ist: Das ist die vieldiskutierte ‚Globallösung'», erklärt Mettler in der «Tagesschau». Er habe den Eindruck, dass die Schweiz koordiniert vorgehe. Dies sei beispielsweise bei der UBS nicht der Fall gewesen.
«Die Banken sind involviert, die Finma und der Bundesrat. Und die Führung liegt beim Staatssekretariat für internationale Finanzfragen.» Die involvierten Parteien hätten in den vergangenen Monaten gute Arbeit geleistet, sagt Mettler.
Gleichzeitig verteidigte Mettler die Kommunikationsstrategie des Bundesrates. «Bislang hat nur Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf kommuniziert. Doch in einer Verhandlung ist es manchmal wichtig, dass nicht immer alles an die Öffentlichkeit getragen wird», so Mettler.
Der Finanzexperte ist zudem der Meinung, dass die vorgeschlagene Globallösung auch in den USA Anklang finden könnte. «Denn ein langwieriges Prozessieren ist nicht einfach durchzuführen. Bei der US-Steuerbehörde und der US-Justiz fehlen nämlich die nötigen Kapazitäten.» Man könne in den USA nicht einfach das Personal von anderen Fällen abziehen. Dieses würde dann anderswo fehlen, erklärt er.
Wegelin nach 271 Jahren am Ende
Die älteste Schweizer Privatbank Wegelin & Co. zerfällt unter dem Druck der US-Steuerbehörden. Sie verkauft ihren gesunden Teil an die Raiffeisen Bank. Vom US-Geschäft will die Raiffeisen nichts wissen. Dieser Bereich wird zu einer Art «Bad Bank» und bleibt unter der Kontrolle von Wegelin. Lesen Sie hier mehr
Warnsignal für US-Steuerpflichtige
Mettler geht davon aus, dass man in den USA gewisse Schlagzeilen will: «Jemand muss wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis gehen. Zudem will man den US-Steuerpflichtigen klar machen, dass es immer schwieriger wird, unversteuerte Gelder am Fiskus vorbei zu schleusen.»
Aus amerikanischer Sicht liege kein Wirtschaftskrieg vor. Es sei vielmehr die Ahndung eines eklatanten Steuerrechtsbruches. «Und für die amerikanische Seite ist es klar, dass man eben in solchen in Fällen massiv vorgehen wird. Die USA wollen zeigen, dass mit Steuerhinterziehung nicht zu spassen ist.»
(sf/muei)
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G. bossert, Safenwil
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(fama
Verfasst am: 7.2.2012 13:49
Wir brauchen standhafte Politiker wie Blocher & Co
und mit ihnen wären wir dann langfristig auf dem... mehr
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W. Staub, Schwarzenbach
)
(Toggenburger
Verfasst am: 7.2.2012 8:48
Aber auch im eigenen Stall aufräumen
Es ist ja grundsätzlich nichts dagegen... mehr
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H. Haller, Kölliken
)
(kitwa
Verfasst am: 7.2.2012 8:14
Nachgeben und zurückziehen !
Bei diesem Wirtschafts-Krieg müssen wir leider... mehr
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