Vermischtes
Mann bei Hausbrand in Horw getötet
Beim Brand eines alten Wohnhauses in Horw im Kanton Luzern ist in der Nacht auf Sonntag ein älterer Mann ums Leben gekommen. Die Feuerwehr konnte drei Personen aus dem Holzgebäude retten, das zum Teil niederbrannte.
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Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht an, wie das Feuerwehrinspektorat des Kantons Luzern mitteilte. Am Morgen um halb acht sei der Brand, der kurz vor Mitternacht ausgebrochen sei, gelöscht worden.
Ungefähr 155 Feuerwehrleute der Feuerwehrkorps Horw, Kriens und Luzern standen im Einsatz. Ein Feuerwehrmann wurde mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Spital eingeliefert.
Problematisch war die Brandbekämpfung im Innern des Hauses. Laut dem Feuerwehrinspektor des Kantons Luzern entwickelte sich dichter Rauch und grosse Hitze.
Der Polizei gelang es, drei Bewohner unverletzt aus einem der zwei getrennten Gebäudeteile zu retten. Dieser Gebäudeteil und das angrenzende denkmalgeschützte Zollhaus blieben von den Flammen verschont.
Kälte sorgte für Probleme
Der andere Gebäudeteil, in dem auch der ältere Mann starb, stand laut Feuerwehr schon nach kurzer Zeit in Vollbrand. Dieser Teil des Holzgebäudes brannte vollständig aus, und auch das Dach stürzte grösstenteils ein.
Die tiefe Temperatur von minus zehn Grad hätten die Löscharbeiten erschwert. Die Feuerwehrleute hätten darauf achtgeben müssen, dass die Schläuche und Armaturen nicht einfrieren. Noch unbekannt ist die Brandursache. Die Ermittlungen laufen.
(sda/sf/frua)
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