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40. Prix de Lausanne: Acht Tanz-Talente ausgezeichnet

Sonntag, 5. Februar 2012, 1:51 Uhr

Acht junge Tänzerinnen und Tänzer sind in Lausanne mit dem Prix de Lausanne ausgezeichnet worden. Sie erhalten ein Stipendium, das ihnen für ein Jahr eine weitere Ausbildung erlauben soll. Die Japanerin Madoka Sugai eroberte gar zwei Preise. Die Schweizer Teilnehmer gingen hingegen leer aus.

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Die Jury des 40. Prix de Lausanne mussten das Können von 21 Finalisten beurteilen. Neben der Japanerin Madoka Sugai wurden die Amerikanerin Hannah Bettes, der Brasilianer Edson Barbosa, der Australier Nikolaus Tudorin, der Deutsche Michael Grünecker, die Spanierin Sonia Vinograd sowie die beiden Chinesen Le Wang und Mingxuan Wang ausgezeichnet.Der Schweizer Preis ging an den in Zürich lebenden Michael Grünecker.

226 Tänzerinnen und Tänzer

Die Schweiz war am Wettbewerb mit nur einer Teilnehmerin vertreten. Insgesamt 226 Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 15 bis 18 haben hatten sich für die Teilnahme am Wettbewerb angemeldet. 79 von ihnen schafften es schliesslich in die Ausscheidung. Die Jury wurde von Jean-Christophe Maillot, Direktor und Choreograph des Balletts von Monte Carlo, präsidiert.

Bild Tänzerinnen und Tänzer
Aufwärmen war auch vor dem grossen Auftritt in Lausanne angesagt. reuters

Der Video-Blog des Prix de Lausanne

Ihre Kreativiität und die emotionalen Höhen und Tiefen der Künstler sowie die Ausdrucksstärke des klassischen Tanzes werden im Video-Blog des Prix de Lausanne sichtbar, den das Festival auf seiner Webseite eingebettet hat.

Der Prix de Lausanne ermutigt junge Künstler und Künstlerinnen zur Vielseitigkeit. Die 15- bis 18-Jährigen müssen die klassischen Grundlagen ebenso beherrschen wie den zeitgenössischen Tanz. Der in der ganzen Welt bekannte Tanzwettbewerb feiert heuer sein 40-jähriges Bestehen.

Live im Internet zu verfolgen

Zur Geburtstagsgala am Sonntag wurden ehemalige Preisträger erwartet, die heute Solisten und Primaballerinas in Paris, London, Hamburg, Tokio, Monte Carlo und Berlin sind.

Der Wettbewerb war erstmals auch im Internet live zu verfolgen. Vier ehemalige Preisträger kommentierten die Auftritte der einzelnen Bewerber auf Französisch, Englisch, Spanisch und Japanisch.

(sda/sf/halp)

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