Krise im Euro-Land
Athen: Verhandlungsmarathon ohne Einigung
Ohne Anzeichen für eine Einigung sind die Schuldenverhandlungen der griechischen Regierung mit der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) zu Ende gegangen. Die Beratungen sollen am Montag fortgesetzt werden.
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Die drei Institutionen hatten in den Verhandlungen über das zweite Hilfspaket den Reformdruck auf die Regierung in Athen noch einmal erhöht und Senkungen des Mindestlohns und des Urlaubsgelds verlangt.
Es stehe auf des Messers Schneide, hatte Finanzminister Evangelos Venizelos nach einer Telefonkonferenz mit seinen Kollegen aus der Euro-Zone am Samstag gesagt. Eine Einigung müsse bis Sonntagabend stehen.
Ringen um politische Unterstützung
Jeder Übereinkunft müssen auch die drei Regierungsparteien zustimmen. Deren Ja soll über die im April geplante Parlamentswahl hinaus Bestand haben.
Zu diesem Zweck traf sich Ministerpräsident Lucas Papademos zu Gesprächen mit den Vorsitzenden der Parteien, welche seine Regierung stützen. Im Zentrum standen dabei die von den internationalen Geldgebern geforderten zusätzlichen Sparanstrengungen.
Knackpunkt in den Gesprächen mit den Chefs der Sozialisten, Konservativen und einer kleinen rechtsgerichteten Partei dürften die von der Troika verlangten Lohnkürzungen auch im privaten Sektor sein, die bis zu 25 Prozent weniger Einkommen für die Arbeitnehmer bedeuten könnten.
Weitere Hilfstranche oder Pleite
Papademos braucht innenpolitische Unterstützung für eine Einigung. Andererseits droht die Staatspleite, wenn die Troika einem weiteren Rettungspaket im Volumen von mindestens 130 Milliarden Euro für Athen nicht zustimmt.
Ausserdem sind noch Verhandlungen mit den privaten Gläubigern – darunter Banken und Hedge-Fonds – über einen Schuldenschnitt angesetzt. Diese Gespräche mit dem internationalen Bankenverband IIF dauern bereits seit Wochen an.
(agenturen/bers)
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B. nara, Ibaraki ken
)
(Brig
Verfasst am: 6.2.2012 3:34
Verhandlungen ohne Einigung!
Glaub nicht, dass die eine "Einigung"... mehr
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