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«Costa Concordia»: Bergungsarbeiten gehen weiter
Die Bergungsarbeiten am havarierten Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» mussten wegen schlechten Wetters unterbochen werden, nun gehen die Spezialisten wieder ans Werk. Es gilt 2300 Tonnen Schweröl aus dem Rumpf abzupumpen – sollten diese ins Meer fliessen droht eine Umweltkatastrophe.
- 31.01.12: «Costa Concordia»: Wer gab den Evakuierungsbefehl?
- 30.01.12: «Costa Concordia»: Bergung der Opfer erneut verschoben
- 30.01.12: Experte: «Concordia»-Bergung könnte ein Jahr dauern
- 28.01.12: «Costa Concordia»: Weitere Verzögerung
- 28.01.12: Passagiere verklagen «Costa Concordia»
- 26.01.12: «Costa Concordia»: Schmutz im Schutzgebiet
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Ein Pontonschiff, welches den Spezialisten als Arbeitsfläche dient, fuhr an das Wrack der «Costa Concordia» vor der Insel Giglio heran, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Die Aufgabe besteht darin, zunächst in sechs Tanks des Kreuzfahrtschiffes jeweils zwei Löcher zu bohren. In diesen Tanks befindet sich mehr als die Hälfte der gesamten 2300 Tonnen Treibstoff.
Komplexer Abpumpvorgang
Für die Vorbereitungen werde etwa ein Tag benötigt, ein weiterer, um den Abpumpvorgang auf den Weg zu bringen, heisst es aus Kreisen der zuständigen Bergungsfirma. Das Schweröl muss erhitzt und dann durch eine Austrittsöffnung abgeleitet werden. Gleichzeitig wird durch die zweite Öffnung Wasser in den jeweiligen Tank gedrückt, um Gewicht und Druck auszugleichen.
Die Bergungscrew hatte ihre Vorarbeiten schon nahezu beendet, als starker Wind und Wellengang sie vor einer Woche zwangen, diese zunächst einzustellen.
Passagierin verklagt Reederei
Eine Passagierin der «Costa Concordia» hat derweil die Reederei verklagt, weil sie eine Fehlgeburt hatte. Die 30-jährige Italienerin macht das Chaos und den Stress während der Evakuierung für die anschliessend eingesetzten Wehen verantwortlich. Sie wolle sich an einer Sammelklage gegen die Reederei Costa Crociere beteiligen und verlangt wegen biologischen und moralischen Schaden eine Million Euro Schadenersetz.
Seit dem Unglück vom 13. Januar wurden 17 Todesopfer aus dem Wrack geborgen, 15 Personen werden noch immer vermisst. Die Suche nach den Vermissten kann aber aufgrund des Wetters noch nicht weitergeführt werden.
(dpa/muep)
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B. Hauzu, Zürich
)
(marionette
Verfasst am: 5.2.2012 22:51
Das Personal verdient höchstes Lob.
Sie nützten wirklich jede Minute aus um... mehr
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B. Hauzu, Zürich
)
(marionette
Verfasst am: 5.2.2012 22:12
Es sind dort Profis am Werk.
Wäre es in der Schweiz passiert, käme es... mehr
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G. bossert, Safenwil
)
(fama
Verfasst am: 5.2.2012 16:18
Seit Wochen kann man lesen..lesen...nur passiert nichts
Jedenfalls was die drohende Umweltkatstrophe... mehr
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