Schweiz
Harsche Kritik an Preiserhöhungen für Bahnkunden
Es sind keine gute Nachrichten für die Kunden des öffentlichen Verkehrs: Das Bahnfahren wird erneut teurer. Zwar weniger als befürchtet und doch erntet die Preiserhöhung massive Kritik.
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Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) attestiert der SBB bei der Anhebung der Billet- und Abo-Preise Augenmass. Er begrüsst es, dass die Trassenpreiserhöhung nicht vollumfänglich an die Kundschaft weitergegeben wurde.
SBB-Billets und Abonnemente werden teurer
SBB-Billets und Abonnemente kosten bald wieder mehr. Ende dieses Jahres schlägt beispielsweise das Halbtax 10 Franken auf, ein GA für die 2. Klasse wird um 210 Franken teurer. Vor allem für treue Bahnkunden wird es teurer. Hier lesen Sie mehr.
Denn dann wären die Tarife nicht um durchschnittlich 5,6 Prozent, sondern um ganze 9 Prozent angestiegen, schreibt der VCS in einer Medienmitteilung. Aber offenbar hätten die Transportunternehmen «den Ernst der Lage» erfasst.
Der VCS hofft nun, dass auch der Bundesrat und das Parlament Augenmass beweisen und davon absehen, die zweite Tranche der Erhöhung der Trassenpreise um 100 Millionen Franken tatsächlich zu realisieren.
Kyoto-Ziel durch Hintertür
«Umweltpolitisch ist es Unsinn, ausgerechnet das auf langen Distanzen umweltgerechteste Verkehrsmittel einseitig zu verteuern.» Damit würden die Reisenden aufgefordert, wieder vermehrt das Auto zu benutzen.
Der VCS kritisiert in diesem Zusammenhang «zahlreiche Konzessionen an die Autoverbände». Ausser einer mässigen, längst überfälligen Erhöhung der Autobahnvignette solle das Autofahren in den nächsten Jahren nicht teurer werden.
Es sei deshalb nicht verwunderlich, wenn der Bundesrat «sündhaft teure Emissionszertifikate» kaufen müsse, um das Kyoto-Ziel durch die Hintertür doch noch zu erreichen.
Keine Mitsprache mehr für Preisüberwacher?
Auch der Preisüberwacher hat bei den Tarifen im öffentlichen Verkehr ein Wörtchen mitzureden. Weil er die Gewinne der SBB im Personenverkehr als überhöht kritisiert hatte, soll er sein Mitspracherecht verlieren. Das will zumindest die ständerätliche Verkehrskommission.
Gewinnziele, die der Bundesrat für die SBB festlegt, sollen dadurch verbindlich sein. Der Preisüberwacher würde dazu nur noch angehört.
Das Verfügungsrecht, das er heute in Tarifsachen hat, würde ihm damit faktisch entzogen. Konsumentenorganisationen befürchten explodierende Billettpreise, wenn der Bundesrat alleine über die Gewinnziele der SBB entscheidet.
Konsumentenschutz kämpft für Preisüberwacher
Die Stiftung für Konsumentenschutz fordert nun eine Strategie, wie die Tarifentwicklung in den nächsten Jahren aussehen soll und damit auch Klarheit für die Kunden, welche Kostenanteile sie übernehmen müssen.
Unabdingbar ist zudem, dass der Preisüberwacher seine Rolle bei der Preisgestaltung des öffentlichen Verkehrs weiterhin wahrnehmen kann.
(agenturen/rufi )
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A. Planta, Chur
)
(plal
Verfasst am: 4.2.2012 12:36
Harsche Kritik an Preiserhöhungen für Bahnkunden
Es ist eigentlich das Gleiche wie mit den... [1] mehr
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C. Carlo, Locarno
)
(Phillus
Verfasst am: 4.2.2012 11:42
ja und?
Was für unnötige Aufregungen. Erstens wird das... mehr
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B. Hermann, Bern
)
(Macropis
Verfasst am: 4.2.2012 7:27
Meyers Lohnzettel:
Sein Grundlohn liegt bei 500 000, +Bonus von... mehr
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