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Käser rechtfertigt Polizeieinsatz an Anti-WEF-Demo

Dienstag, 31. Januar 2012, 15:24 Uhr

Der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser hat im Kantonsparlament den Polizeieinsatz an der Anti-WEF-Kundgebung vom 21. Januar verteidigt. Laut Käser sei der Einsatz verhältnismässig und gerechtfertigt gewesen.

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Bild In Bern stehen Anti-WEF-Demonstranten eingekesselt zwischen zwei Reihen Polizisten. (keystone / archiv)
Bern, 21.1.2012: Anti-WEF-Demonstranten stehen eingekesselt zwischen zwei Reihen Polizisten. keystone / archiv

Mit einem Grosseinsatz verhinderte die Polizei am Samstag vor einer Woche in Bern die unbewilligte Kundgebung von WEF-Gegnern. Im Vorfeld der geplanten Kundgebung sei massiv zu Gewalt aufgerufen worden, sagte Käser in der Fragestunde im Kantonsparlament. Deshalb habe es auch Personenkontrollen gebraucht.

Justiz wird Grosseinsatz prüfen

Bei diesen Kontrollen sei es zu Gewalt gegen die Polizisten gekommen. Die Polizei habe bei den Kundgebungsteilnehmern unter anderem Petarden und Pfefferspray vorgefunden, meinte Käser weiter. Angesichts der Gewaltbereitschaft der kontrollierten Personen sei der Einsatz der Polizei gerechtfertigt gewesen.

Verschiedene Aufsichtsorgane kontrollierten jeweils die Polizeieinsätze, sagte der Polizei- und Militärdirektor. In diesem Fall werde auch die Justiz den Grosseinsatz der Kantonspolizei prüfen. Es seien nämlich Anzeigen wegen Hausfriedensbruch in Aussicht gestellt worden. Zu den Kosten konnte Käser nichts sagen.

(sda/zinv)

Kommentare aktiv...

P. Jegerlehner, Ostermundigen
(bantiger Mann)
Verfasst am: 31.1.2012 17:05

Wieso muss sich eigentlich

ständig die Polizei rechfertigen, wenn sie... mehr

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P. Jegerlehner, Ostermundigen
(bantiger Mann)
Verfasst am: 31.1.2012 15:40

Warum muss

Die Polizei, resp. der Regierungsrat, ständig... mehr

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