Vermischtes
«Beinah-Zusammenstoss»: Asteroid verfehlt Erde knapp
Ein Asteroid von der Grösse eines Busses ist am Freitag ungewöhnlich nah an der Erde vorbeigerast. Der 19 Meter lange und 6 Meter breite Brocken mit der Bezeichnung 2012 BX34 kam der Erde auf bis zu 60'000 Kilometer nah, wie das Zentrum für Kleinplaneten in den USA mitteilte.
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Der Asteroid kam unserem Planeten damit sechsmal näher als der Mond, der die Erde in rund 380'000 Kilometern Entfernung umkreist. Zentrumsleiter Gareth Williams sprach von einem «Beinah-Zusammenstoss».
Klarheit erst seit Donnerstag
Trotz der ungewöhnlich geringen Entfernung bestand nach Angaben der Forscher aber keine Gefahr für die Erde, weil der Asteroid so klein war. Der Gesteinsbrocken war wegen seiner geringen Grösse auch erst am Mittwoch entdeckt worden, als ihn ein Teleskop in Arizona ins Visier nahm. Am Donnerstag verkündete die US-Weltraumbehörde NASA über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter, dass keine Gefahr eines Einschlags auf der Erde bestand.
«Asteroid Watch»: Weltraum-Geschosse im Blick
Die Beobachtung und Dokumentation von Asteroiden hat sich das Team der Web-Seite «Asteroid Watch» zur Aufgabe gemacht. In zahlreichen Animationen, Bildern und Videos haben die Experten Fakten zusammengetragen, auch zu ungewöhnlichen Erd-Annäherungen.
Ungewöhnliche Annäherung
Ein Asteroid von der Grösse eines Flugzeugträgers war erst im vergangenen November ungewöhnlich nah an der Erde vorbeigeflogen. Nach Angaben der US-Weltraumbehörde NASA kam der gut 400 Meter dicke kosmische Brocken mit der Bezeichnung 2005 YU55 der Erde auf bis zu 324'600 Kilometer nah. Das ist weniger als die Distanz zwischen Erde und Mond und nach astronomischen Massstäben ein Streifschuss. Am nächsten kam der Asteroid der mittelamerikanischen Pazifikküste. Zuletzt war im Jahr 1976 ein Asteroid dieser Grösse der Erde ähnlich nah gekommen.
Der nächste Besuch eines ähnlich grossen Asteroiden in vergleichbarer Entfernung zur Erde wird nach derzeitigem Wissensstand für das Jahr 2028 erwartet. Trotz seines nahen Vorbeiflugs war 2005 YU55 nicht mit blossem Auge, sondern nur mit grösseren Teleskopen zu sehen. Eine Kollision mit der Erde stand zudem nie zu befürchten. Auch die Schwerkraft des Asteroiden übte nach NASA-Angaben keinen messbaren Effekt auf die Erde aus.
(agenturen/halp)
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T. Käppeli, Guatemala Ciudad
)
(thkaepp
Verfasst am: 28.1.2012 9:27
Das einzige was wir fürchten ist: "Dass uns der Himmel auf den Kopf fällt."
Frei nach Asterix und Obelix. Historisch gesehen... mehr
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P. D., Esslingen am Neckar
)
(Peterle
Verfasst am: 28.1.2012 8:17
2012 BX34
Kann man diesen Asteroid nicht abbremsen und dann... [1] mehr
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