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Reaktionen zu Wegelin: «Ein Donnerschlag in der Bankenszene»

Freitag, 27. Januar 2012, 14:34 Uhr

Am Rande des WEF haben sich verschiedene Experten zur Nachricht des Tages in der Schweizer Finanzwelt geäussert. Der Verkauf von Wegelin habe eine enorme Bedeutung für Schweizer Privatbanken, sagt SF-Wirtschaftsfachmann Reto Lipp. Der St. Galler Uniprofessor Peter Gomez war von der Nachricht schockiert.

Hauptgrund für den Verkauf sei das US-Geschäft, sagt Reto Lipp. Im Nachgang der UBS-Affäre habe Wegelin die Kunden der UBS übernommen. Die US-Behörden übten schliesslich aber auch auf Wegelin sehr starken Druck aus, dem sich die Bank nicht entziehen konnte.

Reto Lipp zum Verkauf der Privatbank Wegelin

«Die Käuferin, die Raiffeisengruppe, war bislang nicht fürs Privatbankengeschäft bekannt»,  so Lipp. Allerdings habe sich Raiffeisen auch um eine Übernahme der Bank Sarasin bemüht, sei dort aber nicht zum Zug gekommen. Früher oder später werde der 250 Jahre alte Bankname Wegelin nun wohl verschwinden.

«War schockiert, als ich die Nachricht hörte»

Peter Gomez, Wirtschaftsprofessor an der Universität St. Gallen, zeigt sich bei «WEF live» nicht bloss überrascht, sondern richtig gehend schockiert. Er sei zwar erleichtert, dass eine Lösung gefunden worden sei. Die Bank beschäftige ja über 700 Menschen.

Wirtschaftsprofessor Peter Gomez ist schockiert über den Verkauf der Bank Wegelin.

Auf der anderen Seite erstaune es ihn, dass die Amerikaner immer wieder Wege finden, um solche Firmen zum Untergang zu zwingen.

«Richtiger Schritt der Bank»

Economiesuisse-Vorstandsmitglied Rolf Dörig glaubt, dass der Verkauf aus Sicht der Bank der richtige Schritt war. Für den Schweizer Finanzplatz als Ganzes sei der Verkauf aber weniger relevant.

Rolf Dörig, Economiesuisse-Vorstandsmitglied zum Verkauf der Bank Wegelin.

(sf/rufi)

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A. Kurt, Dürnten
(minu92 Mann)
Verfasst am: 28.1.2012 15:21

Herr Konrad Hummler

Eingeladen von der Stadtregierung Uster oder... mehr

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