Vermischtes
Schlampige Ganoven: Kokain-Lieferung landet bei der UNO
Die US-Polizei hat in der Poststelle des UNO-Hauptquartiers in New York 16 Kilogramm Kokain sichergestellt. Die Drogen waren vor zehn Tagen in zwei Beuteln mit sehr schlecht gefälschtem Logo der UNO darauf angeliefert worden.
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Dem Sicherheitspersonal seien die merkwürdigen Beutel sofort als verdächtig aufgefallen, teilten die New Yorker Polizei und die UNO mit. In den Beuteln hätten sich 14 Bücherattrappen befunden, die mit jeweils mehr als einem Kilogramm Kokain gefüllt gewesen seien.
UNO-Zeichen weist den Weg
Die Beutel seien vom Paketdienst DHL aus Mexiko zunächst nach Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio gebracht worden, sagte ein Sprecher der New Yorker Polizei. Da sich weder eine Adresse noch ein Absender auf den kleinen Säcken befunden habe, hätten sich die DHL-Mitarbeiter dort aufgrund des UNO-Zeichens wohl entschieden, die Fracht einfach an das UNO-Hauptquartier in New York weiterzuleiten.
Mittlerweile geht die Polizei davon aus, dass die Beutel Mexiko eigentlich nie verlassen sollten. Der Wert des Kokains entspricht Experten zufolge zwei Millionen Dollar.
Viel «Schnee» am Flughafen Zürich
23 Kilo Kokain haben die Mitarbeiter von Zoll und Kantonspolizei Zürich im vierten Quartal 2011 am Flughafen beschlagnahmt. Im ganzen Jahr 2011 waren es 72 Kilo, wie die beiden Organisationen mitteilten.
Zu den Kokainfunden von 2011 kamen 19 Kilo Heroin, fünf Kilo Haschisch und 30 Kilo Kath. Das war weniger Kokain aber mehr von den anderen Drogen als im Jahr zuvor: Im 2010 beschlagnahmten Zöllner und Polizisten 108 Kilo Kokain, 4 Kilo Heroin und 12 Kilo Kath.
Wie es weiter heisst, wurden 15 Männer und 5 Frauen aus 15 Nationen verhaftet. Sie hatten die Drogen in Fingerlingen im Magen, in doppelten Kofferböden, Körperöffnungen oder eingenäht in Unterziehwesten transportiert. Einer hatte den Stoff im Laufwerk seines Computers versteckt.
(agenturen/halp)
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