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Angela Merkel fordert Durchhaltevermögen

Mittwoch, 25. Januar 2012, 18:41 Uhr, Aktualisiert 21:18 Uhr

«Sind wir bereit, mehr Europa zu wagen?», fragt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am World Economic Forum in Davos. In ihrer Rede appelliert sie an die Europäer, den eingeschlagenen Weg kompromisslos weiterzugehen.

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Angela Merkel kritisiert bei ihrer Rede zu Beginn des Treffens in Davos versäumte Gelegenheiten. So wäre eine weltweite Finanz-Transaktionssteuer ein «starkes politisches Signal gewesen». Auch dass an der Klima-Konferenz in Durban die Tendenz zu weniger als zu mehr verbindenden Regelungen ging, klagt sie an.

Angela Merkels Appell an Europa

Drei grosse Probleme in Europa

Merkel macht drei grosse Probleme aus in Europa: die Staatsschuldenkrise, die schwindende Wettbewerbsfähigkeit und fehlende politische Strukturen in der Währungsunion.

«Es ist unsere Aufgabe, dieses Europa zu einem funktionierenden Europa zu machen», appelliert sie. Dies beinhalte, mehr Kompetenzen aus den einzelnen Mitgliedsländern nach Brüssel abzugeben.

Sozialsysteme vereinheitlichen

Ihr schwebt eine europäische Öffentlichkeit vor, in der jeder Bürger zwischen den Ländern wechseln könne und soziale Systeme wie Krankenversicherung und Rentenanspruch europäisiert würden.

Einschätzungen von Urs Gredig aus Davos. (Tagesschau, 25.1.2012, 19.30)

In der aktuellen Euro-Krise geht es Merkel vor allem um eines: Durchhalten. «Es ist ganz wichtig, dass wir den Atem haben, die Reformen auch wirken zu lassen», mahnt die deutsche Kanzlerin. Diese seien im Grundsatz richtig, man dürfe nicht wieder umkehren.

«Wir brauchen diesen Input»

In Davos verspricht sie sich offene, unkonventionelle Diskussionen, und gibt zu: «Wir als Politiker brauchen diesen Input.»

(sf/siem)

Kommentare aktiv...

P. hintermeister, romanshorn
(Ava Frau)
Verfasst am: 26.1.2012 14:57

ACH...

Frau Merkel!

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U. Keller, Klaeng
(sailer Mann)
Verfasst am: 26.1.2012 9:29

Grosseuroland

vergleichbar mit dem alten Rom. Das Gebilde ist... [1]  mehr

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R. Fauser, Augsburg
(Binzottl Mann)
Verfasst am: 25.1.2012 20:10

Nein, nein, nein. Nur nicht zugeben, dass der

€ selbst das eine Problem ist, sowie die... [1]  mehr

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