International
Megaupload-Gründer Schmitz bleibt in Haft
Kim Dotcom alias Kim Schmitz bleibt in Neuseeland weiter in Haft. Ein Richter lehnte es nach neuseeländischen Medienberichten ab, den Deutschen gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuss zu setzen.
- Online-Speicherdienste – ein lukratives Geschäft
- 24.01.12: Panik nach Megaupload-Aus – ausser in der Schweiz
- 23.01.12: Megaupload-Gründer fordert Freilassung gegen Kaution
- 21.01.12: Starverteidiger und Panic-Room – Neue Details im Megaupload-Fall
- 20.01.12: US-Justiz nimmt Megaupload vom Netz – Hacker schlagen zurück
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Der Gründer der Internet-Tauschplattform Megaupload muss bis mindestens 22. Februar hinter Gittern bleiben. Kim Schmitz hatte sich bei einem vorausgehenden Gerichtstermin für unschuldig erklärt.
Die Datentausch-Plattform Megaupload war vergangene Woche auf Betreiben der US-Behörden vom Netz genommen worden. Kim Dotcom und seine führenden Mitstreiter wurden in Neuseeland festgenommen. Die Amerikaner haben in Neuseeland einen Auslieferungsantrag gestellt.
Keine Panik in der Schweiz
Das Aus von Megaupload hat unter den Betreibern von Online-Speicherdiensten weltweit Panik ausgelöst. Bei Rapidshare, dem bekannten Schweizer File-Hoster, hält sich die Angst aber in Grenzen. Lesen Sie hier mehr dazu.
20 Jahre Haft drohen
Der US-Anklage zufolge war Megaupload ein zentraler Umschlagplatz für Raubkopien von Musik und Kino-Hits. Die Betreiber hätten die massiven Urheberrechtsverletzungen nicht nur gefördert, sondern auch selbst mindestens 150 Millionen Dollar daran verdient, lautet der Vorwurf.
Ein Auslieferungsverfahren könnte Monate dauern, sagen Rechtsexperten. Bei einem Schuldspruch drohen Schmitz bis zu 20 Jahre Haft.
(sda/weis)
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