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Megaupload-Gründer Schmitz bleibt in Haft

Mittwoch, 25. Januar 2012, 1:55 Uhr

Kim Dotcom alias Kim Schmitz bleibt in Neuseeland weiter in Haft. Ein Richter lehnte es nach neuseeländischen Medienberichten ab, den Deutschen gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuss zu setzen.

Bild  Kim Schmitz vor Gericht
Schmitz kann sich mit seinen Milliarden die Freiheit nicht erkaufen. reuters

Der Gründer der Internet-Tauschplattform Megaupload muss bis mindestens 22. Februar hinter Gittern bleiben. Kim Schmitz hatte sich bei einem vorausgehenden Gerichtstermin für unschuldig erklärt.

Die Datentausch-Plattform Megaupload war vergangene Woche auf Betreiben der US-Behörden vom Netz genommen worden. Kim Dotcom und seine führenden Mitstreiter wurden in Neuseeland festgenommen. Die Amerikaner haben in Neuseeland einen Auslieferungsantrag gestellt.

Keine Panik in der Schweiz

Das Aus von Megaupload hat unter den Betreibern von Online-Speicherdiensten weltweit Panik ausgelöst. Bei Rapidshare, dem bekannten Schweizer File-Hoster, hält sich die Angst aber in Grenzen. Lesen Sie hier mehr dazu.

20 Jahre Haft drohen 

Der US-Anklage zufolge war Megaupload ein zentraler Umschlagplatz für Raubkopien von Musik und Kino-Hits. Die Betreiber hätten die massiven Urheberrechtsverletzungen nicht nur gefördert, sondern auch selbst mindestens 150 Millionen Dollar daran verdient, lautet der Vorwurf.

Ein Auslieferungsverfahren könnte Monate dauern, sagen Rechtsexperten. Bei einem Schuldspruch drohen Schmitz bis zu 20 Jahre Haft.

(sda/weis)

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