Kultur
Ruthilde Boesch stirbt mit 94 Jahren
Die österreichische Kammersängerin Ruthilde Boesch ist am 20. Januar im Alter von 94 Jahren in Wien gestorben. Sie gilt als Grande-Dame der Wiener Staatsoper.
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Dies gab die Wiener Staatsoper bekannt. Geboren wurde Ruthilde Boesch am 9. Januar 1918 in Braunau am Inn.
Sie studierte an der Wiener Musikakademie und debütierte 1945 mit der Susanna in Mozarts Oper «Le nozze di Figaro». Bis 1974 sang Boesch insgesamt 38 Partien in 387 Vorstellungen der Wiener Staatsoper, unter anderem die Papagena (»Die Zauberflöte»), Olympia (»Les Contes d'Hoffmann»), Despina (»Così fan tutte») und Blondchen (»Die Entführung aus dem Serail»).
Gastauftritte führten die Sängerin zu den Salzburger und Bregenzer Festspielen, nach London, Sydney, Paris, Rio de Janeiro, Berlin und Barcelona. Sie war ausserdem eine gefeierte Konzert- und Liedsängerin sowie eine herausragende Gesangspädagogin.
(sda/from)
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