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Gestrandete Kleinwale verenden in Neuseeland

Montag, 23. Januar 2012, 15:37 Uhr

Bereits 22 der insgesamt 99 an Neuseelands Nordwestküste gestrandeten Grindwale sind verendet. Derweil kämpft eine Hundeschaft freiwilliger Helfer in Farewell Spit um die verbliebenen Tiere. Akute Austrocknung ist für sie die grösste Bedrohung.

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Bild Grindwale am Strand, mit Tüchern umwickelt.
Warum die Tiere gestrandet sind, ist Gegenstand von Untersuchungen. sf

Die Leitung der Rettungskräfte sagte, dass die noch lebenden Tiere möglicherweise bei Eintreffen der Flut zurück in die offene See finden könnten. Bis es so weit ist, sorgen freiwillige Helfer dafür, dass die Tiere nicht austrocknen. 

Gestrandete Kleinwale verenden in Neuseeland (unkommentiert)

Sollte es den Grindwalen nicht gelingen, bei der heutigen Flut zurück in tiefe Gewässer zu gelangen, hoffen die Helfer auf die erste Flut von morgen Dienstag.

Wissenschaft ist ratlos

Bereits Anfang Monat sind an der genau gleichen Stelle sieben Finnwale gestrandet und verendet. Für Neuseeland ist dies indessen kein neues Phänomen. Das Land zeichnet seine Wal-Strandungen bereits seit dem Jahr 1840 auf. Seit da wurden mehr als 5000 Strandungen registriert.

Erst im vergangenen November sind 47 Grindwale verstorben, nachdem sie bei Ebbe an den Strand gespült worden sind. 18 Tiere hatten eingeschläfert werden müssen.

Wieso die Tiere in so gefährlich seichte Gewässer schwimmen, ist den Wissenschaftlern bis jetzt ein Rätsel.

(ap/from)

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